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Walter Haeckel

Johanna Scherr-Meixner

Briefkonvolut

Ort: Leipzig

Datum: 1927-1930

Artikelnummer: KKS202501228

200,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
Stk

Inhalt

Haeckel weilt am Bibliographischen Institut in Leipzig, arbeitet in der Redaktion von Meyers Historisch-Geografischem Kalender, die Briefe richten sich sämtlich an Johanna "Hansilein" Scherr, später Scherr-Meixner. Er bittet u. a. darum, bei der Bildbeschaffung zu helfen, bedankt sich für die diesbezüglichen Vorschläge, für schon erhaltenen Bilder und die fabelhaften Kalender-Kurzbesprechungen. Haeckel freut sich außerdem, dass seine Kinder der Freundin großen Spass machen.

Maße

Das Blatt misst ca. 28,5 x 22,0 cm.

Zustand

6 Objekte: 4 Briefe (2 mit Umschlag), 2 Karten. Die Schrift in schwarzer Tinte, gut lesbar und erhalten, die Objekte mit verschiedenen Redaktions- und Projektstempeln. Die Postkarten mittig vertikal gefalzt, gebräunt, griffspurig, etwas angeschmutzt, blass stockfleckig, in den Ecken knickfaltig, die Kanten und Falzkanten bestoßen. Die Briefbögen mehrfach gefalzt, etwas verbräunt und griffspurig, blass stockfleckig, knickfaltig, in den Kanten und Falzkanten leicht bestoßen. Die Umschläge vergilbt, griffspurig, angeschmutzt, knick- und quetschfaltig, stockfleckig, die Kanten bestoßen und berieben. Summa in gutem Zustand.

Provenienz

Aus süddeutschem Privatbesitz.

Walter Ernst Haeckel, auch Walter Ernst Huschke-Haeckel (geboren 1868 in Jena, gestorben 1939 in Lochham bei München) war ein deutscher Maler sowie Sohn des Mediziners und Zoologen Ernst Haeckel. Er studierte ab 1888/89 an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar. Bis 1899 stand er im Austausch mit Künstlerkreisen, vor allem in München. 1891 war er mit Anton Nissen in der Künstlerkolonie Gothmund. Es folgten Reisen nach Italien und ein Aufenthalt in Weimar. Künstlerisch war er wenig erfolgreich, seine Stärken zeigte er als Musiker und Schauspieler. 1899 nahm er Unterricht bei Bernhard Buttersack in Haimhausen. Haeckel fand 1925 eine Anstellung im Bibliographischen Institut seiner Verwandten. Hier war er bis 1935 tätig. Ab 1916 war er an der Planung des Museums in der ehemaligen Villa Medusa, dem heutigen Ernst-Haeckel-Haus, in Jena beteiligt.

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