Inhalt
Walter Haeckel bedankt sich 1912 für die schöne Zeit bei den Freunden und hat den Heimweg unter Mondschein sehr genossen, man erwidert die Einladung und ermuntert zum Wandern. Im Juli 1914 schickt Haeckel den Meixners "geistige Nahrung in der Sommerfrische", Hefte, mit denen auch die lieben Kollegen vergiftet werden können. 1916 sendet der Künstler ein Bücherpaket an die Front und berichtet von seiner kriegsbedingten Schöpfungspause. 1917 kommt die Freundin Wally Gregorovius bei einer Lawine nahe der Erfurter Hütte im Rofan ums Leben, Haeckel besingt die Freundin in einem Nachruf und lässt auch den Krieg nicht außer Acht.
Maße
Das Blatt misst ca. 22,5 x 15,0 cm.
Zustand
5 Objekte: 3 Briefe, ein gedruckter, von Haeckel verfasster Nachruf mit Fotoeinlage und Umschlag. Die Schrift in schwarzer Tinte, gut lesbar und erhalten. Briefe: 2 Doppel- und ein Einzelbogen, teils mehrfach gefalzt, etwas gebräunt, griffspurig und leicht knickfaltig, teils blass stockfleckig, in den Kanten bestoßen, der Einzelbogen rechts mit kleinem Einriss. Der Nachruf leicht vergilbt, griffspurig, knickfaltig blass stockfleckig und in den Kanten bestoßen, stellenweise leicht angeschmutzt, der Umschlag mit Postmarke- und stempel, vergilbt und griffspurig, angeschmutzt, stockfleckig, in den Kanten bestoßen und quetschfaltig. Alles in allem gut erhalten.
Provenienz
Aus süddeutschem Privatbesitz.