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Julius Bender

Max Weiß

Brief

Ort: Karlsruhe

Datum: 19. März 1949

Artikelnummer: KKS202600531

60,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
Stk

Inhalt

Brief des Badenser Landesbischofs Julius Bender an den Jubiliar Max Weiß, zum 80. Geburtstag.

Maße

Das Blatt misst ca. 21,0 x 15,0 cm.

Zustand

Der Brief maschinengeschrieben, die Unterschrift in blauer Tinte, etwas gedukelt, dennoch gut erhalten. Der Bogen vergilbt, im linken Rand gelocht, griff- und falzspurig, etwas knickfaltig, in den Kanten leicht bestoßen. Sonst in gutem Zustand.

Provenienz

Aus Berliner Privatbesitz.

Ferdinand Julius Bender (geboren 1893 in Michelfeld, gestorben 1966 in Karlsruhe) war ein deutscher evangelischer Theologe und Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Baden. Nach dem Abitur in Baden-Baden studierte er ab 1912 evangelische Theologie in Tübingen und Kiel. Prägend für seine theologische Ausbildung waren insbesondere die Theologen Adolf Schlatter und Erich Schaeder. Sein Studium wurde durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen, an dem er als Kriegsfreiwilliger teilnahm und später als Jagdflieger diente. Nach Kriegsende setzte er sein Studium fort, legte 1919 das erste theologische Examen ab und wurde 1920 in Heidelberg ordiniert. Seine praktische Ausbildung absolvierte Bender als Vikar in Karlsruhe-Hagsfeld, St. Georgen und Schopfheim. 1922 wurde er Pastorationsgeistlicher in Meßkirch, bevor er 1928 die Leitung des Diakonissenhauses Nonnenweier übernahm. In dieser Zeit profilierte er sich sowohl als kirchlicher Organisator als auch innerhalb der Bekennenden Kirche. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Bender 1945 zum Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Baden gewählt und prägte den kirchlichen Wiederaufbau der Nachkriegszeit maßgeblich. Darüber hinaus engagierte er sich im Bereich kirchlicher Bildung und theologischer Erneuerung. Für seine Leistungen erhielt er unter anderem die Ehrendoktorwürde der Universität Heidelberg sowie hohe staatliche Auszeichnungen.

Maximilian Christof Karl Weiß (geboren 1869 in Durlach, gestorben 1952 in Kirchzarten) war ein evangelischer Pfarrer, Kirchenrat und Dekan. Er studierte in Erlangen, Berlin und Heidelberg, wurde 1891 Pfarrkandidat, 1897 Pastorationsgeistlicher (Diasporapfarrer) und 1898 Pfarrvcerwalter. Ab 1902 war er Pfarrer in Waldshut, in heidelberg wirkte er von 1910 bis 1935 als Pfarrer an der Christuskirche. 1914 wurde er Mitglied der generalsynode, 5 jahre später Mitglied der Landessynode. Ab 1932 war er Dekan des Kirchenbezirks heidelberg, 1936 ging er in den Ruhestand.

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