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Eduard Reinacher

Max Jungnickel

Brief

Ort: Köln

Datum: 10. Januar 1925

Artikelnummer: KKS202600445

100,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
Stk

Inhalt

Brief des in Köln befindlichen Lyrikers Eduard Reinacher an Schriftsteller Max Jungnickel. Reinacher bittet um dessen Anschrift, damit eine Freundin, die Leiterin einer Badenser Liedergruppe und Jungnickel-Fan ist, diesen selbst kontaktieren kann.

Maße

Das Blatt misst ca. 33,0 x 21,0 cm.

Zustand

Die Schrift in braunschwarzer Tinte, gut lesbar und erhalten. Der Bogen gebräunt, griff- und falzspurig, in den Rändern etwas angeschmutzt, blass stockfleckig, in den Kanten und Falzkanten bestoßen, hier kleine Risse, unten Bleistiftannotation von fremder Hand. Sonst in Ordnung.

Provenienz

Aus Berliner Privatbesitz.

Eduard Reinacher (geboren 1892 in Straßburg, gestorben 1968 in Stuttgart-Bad Cannstatt) war ein elsässisch-deutscher Lyriker, Hörspielautor, Erzähler und Dramatiker. Nach dem Besuch des Gymnasiums studierte er zunächst an der Universität Straßburg Philosophie, musste dies jedoch aufgrund Ausbruchs des Ersten Weltkrieges abbrechen. Nach Kriegsende war er als Journalist tätig, zunächst in Köln, dann Straßburg, Ludwigshafen am Bodensee, Aichelberg bei Esslingen, Freiburg im Breisgau, schließlich dauerhaft in Stuttgart. Ab 1932 wurde Eduard Reinacher in Köln auch kurzzeitig als Dramaturg bei der WERAG, dem Vorläufer des WDR, engagiert. Sein literarisches Werk ist vielfältig, umfasst z. B. Hörspiele, Balladen, Liebeslyrik, Satiren, Schwänke, Totentanzgedichte, Lügengeschichten, Trauerspiele und Schlüsselromane.

Max Jungnickel (geboren 1890 in Saxdorf, Kreis Liebenwerda, gestorben 1945 in Welun]) war ein deutscher Schriftsteller. Nach dem Besuch der Volksschule begann er 1904 eine Lehrerausbildung an der Präparandenanstalt in Delitzsch, von der er 1906 relegiert wurde. Jungnickel ging nach Berlin, wo er anfangs in ärmlichen Verhältnissen lebte. Er war Mitarbeiter einer Zeitschrift und hörte daneben an der Universität Vorlesungen bei dem Literaturwissenschaftler Erich Schmidt. Nach Kriegsende lebte Max Jungnickel wieder als freier Schriftsteller in Berlin. Er war Verfasser von Romanen, Erzählungen, Novellen, Skizzen, Theaterstücken und Gedichten sowie Essays. Seine Werke tragen häufig märchenhafte Züge und sind stark beeinflusst von der deutschen Romantik und den dänischen Autoren Hans Christian Andersen und Jens Peter Jacobsen.

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