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Walter Haeckel

Familie Meixner

Briefkonvolut

Ort: Leipzig

Datum: 1931-1932

Artikelnummer: KKS202501226

200,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
Stk

Inhalt

Walter Haeckel weilt am Biografischen Institut in Leipzig und bittet Johanna "Hanserl" Scherr um die Anschrift der Münchner Frischwasserkläranlage in Gross Lappen, von der Fliegeraufnahmen in den Kalender 1932 sollen. Im September 1932 ergeht an Scherr der Dank für das übersandte, gestern verschlungene Festmahl aus "Vino" und "Gockel" - und bittet sie, morgen zum Nachtmahl zu kommen. Im Frühsommer desselben Jahres schickt Haeckel gedichtete Geburtstagsgrüße an Freundin Franziska Meixner. Diese bekommt außerdem eine Kunstpostkarte der ganzen Familie Haeckel mit Dank für Freundschaft und Gaben.

Maße

Das Blatt misst ca. 29,5 x 22,5 cm.

Zustand

5 Objekte: 1 Brief, 4 Karten. Die Schrift in schwarzer Tinte, gut lesbar und erhalten. Der Briefbogen mit Briefkopf des Biographischen Instituts Leipzig, mehrfach bgefalzt, vergilbt, blass stockfleckig, knickfaltig und griffspurig, in den Kanten und Falzkanten bestoßen, hier mittig ein winziges Loch. Die Karten, davon ein Doppelbogen, mit teils mit Postmarken-und stempeln, vergilbt, griffspurig, etwas angeschmutzt, blass stockfleckig, knick- und quetschfaltig, in den Kanten und Falzkanten bestoßen. Sonst in gutem Zustand.

Provenienz

Aus süddeutschem Privatbesitz.

Walter Ernst Haeckel, auch Walter Ernst Huschke-Haeckel (geboren 1868 in Jena, gestorben 1939 in Lochham bei München) war ein deutscher Maler sowie Sohn des Mediziners und Zoologen Ernst Haeckel. Er studierte ab 1888/89 an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar. Bis 1899 stand er im Austausch mit Künstlerkreisen, vor allem in München. 1891 war er mit Anton Nissen in der Künstlerkolonie Gothmund. Es folgten Reisen nach Italien und ein Aufenthalt in Weimar. Künstlerisch war er wenig erfolgreich, seine Stärken zeigte er als Musiker und Schauspieler. 1899 nahm er Unterricht bei Bernhard Buttersack in Haimhausen. Haeckel fand 1925 eine Anstellung im Bibliographischen Institut seiner Verwandten. Hier war er bis 1935 tätig. Ab 1916 war er an der Planung des Museums in der ehemaligen Villa Medusa, dem heutigen Ernst-Haeckel-Haus, in Jena beteiligt.

Familie Meixner (bekannt sind uns Hansi und Franziska Meixner, deren Tochter Johanna Meixner) lebten in München Neuhausen. Hans Meixner wird in enigen Briefen als Oberlehrer bzw. seine Frau Franziska Meixner als Oberlehrerin angesprochen. Hans Meixner in einem Fall als Rektor angesprochen. Von 1918 bis 1953 ist die Adresse Romanstr. 5a in München Neuhausen. Die Tochter Johanna Meixner besuchte gemeinsam mit Ingeborg Haeckel das Luisengymnasium, wo sie u.a. Erika Mann kennenlernte. Sie arbeitete später evtl. bei der bayrischen Landesanstalt für Pflanzenbau und Pflanzenschutz und hatte eine Tochter Renate. Sowohl die Eltern als auch die Tochter verband eine Lebenslange Freundschaft mit dem Maler Walther Haeckel.

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