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Louise Mountbatten

Marie Elisabeth zu Wied

Brief

Ort: Schloss Sofiero/ Helsingborg

Datum: 28. Juli 1959

Artikelnummer: KKS202600264

150,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
Stk

Inhalt

Brief der schwedischen Königin Louise Mountbatten an Marie Elisabeth zu Wied, in dem sie Einzelheiten zum Besuch "Malibeths" mit ihrer Mutter im nächsten Monat bespricht.

Maße

Das Blatt misst ca. 20,5 x 16,0 cm.

Zustand

2 Objekte: Brief und Umschlag. Der Brief in Maschinenschrift, stellenweise mit Bleistift korrigiert, die Unterschrift in Bleistift. Der Bogen offiziellen Briefpapiers mittig horizontal gefalzt, etwas griffspurig. Der Umschlag in blauer Tinte beschriftet, mit Postmarke- und stempeln, mit Blei- und Farbstiftannotationen, griffspurig und leicht vergilbt, etwas angeschmutzt, rostspurig und in den Kanten bestoßen. Summa gut erhalten.

Provenienz

Aus süddeutschem Kunsthandel erworben.

Lady Louise Alexandra Marie Irene Mountbatten (geboren als Prinzessin Louise von Battenberg 1889 auf Schloss Heiligenberg bei Darmstadt, gestorben 1965 in Stockholm) war von Geburt eine britisch-deutsche Prinzessin aus dem Haus Battenberg, einer Nebenlinie des Hauses Hessen, und durch Heirat Königin von Schweden (1950–1965). Während des Erster Weltkrieg engagierte sich Louise aktiv in der Krankenpflege. Sie ließ sich zur Krankenschwester ausbilden und arbeitete in britischen Lazaretten, unter anderem im Umfeld des British Red Cross, wo sie verwundete Soldaten versorgte und organisatorische Aufgaben im Krankenhausdienst übernahm. Zugleich erlebte ihre Familie den politischen Druck antideutscher Stimmungen im Vereinigten Königreich; 1917 nahm sie – wie andere Mitglieder ihrer Familie – den anglisierten Namen Mountbatten an. 1923 heiratete sie den schwedischen Kronprinzen Gustaf Adolf, der seit dem Tod seiner ersten Frau Witwer war. Nach der Thronbesteigung ihres Mannes 1950 wurde Louise Königin von Schweden. In dieser Funktion übernahm sie eine Vielzahl repräsentativer und sozialer Aufgaben innerhalb der konstitutionellen Monarchie. Sie unterstützte zahlreiche wohltätige Organisationen, insbesondere im Bereich Krankenpflege, Altenfürsorge und Kinderhilfe, und fungierte als Schirmherrin verschiedener medizinischer und sozialer Einrichtungen. Zudem vertrat sie das schwedische Königshaus bei Staatsbesuchen, offiziellen Empfängen und internationalen Begegnungen.

Marie Elisabeth zu Wied (geboren 1913 in Neuwied, gestorben 1983) war eine Prinzessin aus dem deutschen Fürstenhaus Wied. Sie gehörte zu einer Familie, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert durch enge dynastische Verbindungen mit mehreren europäischen Herrscherhäusern verbunden war. Sie war eine Tochter von Wilhelm zu Wied und Sophie von Schönburg-Waldenburg. Ihr Vater war 1914 für kurze Zeit als Fürst von Albanien eingesetzt worden, bevor der Ausbruch des Erster Weltkrieg seine Herrschaft beendete. Marie Elisabeth wuchs in Deutschland auf und gehörte dem weit verzweigten europäischen Hochadel an. Über ihre Familie bestanden enge verwandtschaftliche Beziehungen unter anderem zum rumänischen Königshaus, da ihr Großvater Wilhelm zu Wied ein Bruder von Elisabeth zu Wied war. Über ihr späteres Leben ist in der historischen Literatur vergleichsweise wenig veröffentlicht. Wie viele Angehörige des deutschen Hochadels des 20. Jahrhunderts lebte sie nach dem Ende der monarchischen Ordnung überwiegend im privaten Rahmen der Familie.

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