Lady Louise Alexandra Marie Irene Mountbatten (geboren als Prinzessin Louise von Battenberg 1889 auf Schloss Heiligenberg bei Darmstadt, gestorben 1965 in Stockholm) war von Geburt eine britisch-deutsche Prinzessin aus dem Haus Battenberg, einer Nebenlinie des Hauses Hessen, und durch Heirat Königin von Schweden (1950–1965). Während des Erster Weltkrieg engagierte sich Louise aktiv in der Krankenpflege. Sie ließ sich zur Krankenschwester ausbilden und arbeitete in britischen Lazaretten, unter anderem im Umfeld des British Red Cross, wo sie verwundete Soldaten versorgte und organisatorische Aufgaben im Krankenhausdienst übernahm. Zugleich erlebte ihre Familie den politischen Druck antideutscher Stimmungen im Vereinigten Königreich; 1917 nahm sie – wie andere Mitglieder ihrer Familie – den anglisierten Namen Mountbatten an. 1923 heiratete sie den schwedischen Kronprinzen Gustaf Adolf, der seit dem Tod seiner ersten Frau Witwer war. Nach der Thronbesteigung ihres Mannes 1950 wurde Louise Königin von Schweden. In dieser Funktion übernahm sie eine Vielzahl repräsentativer und sozialer Aufgaben innerhalb der konstitutionellen Monarchie. Sie unterstützte zahlreiche wohltätige Organisationen, insbesondere im Bereich Krankenpflege, Altenfürsorge und Kinderhilfe, und fungierte als Schirmherrin verschiedener medizinischer und sozialer Einrichtungen. Zudem vertrat sie das schwedische Königshaus bei Staatsbesuchen, offiziellen Empfängen und internationalen Begegnungen.