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Bertha Wegner-Zell

verm. Schriftstellerin

Brief

Ort: Berlin

Datum: Februar 1927

Artikelnummer: KKS202600106

150,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
Stk

Inhalt

Brief der betagten Schriftstellerin Bertha Wegner-Zell an eine "Kollegin" in Süddeutschland.

Maße

Das Blatt misst ca. 18,5 x 14,5 cm.

Zustand

Die Schrift in schwarzer Tinte, gut lesbar und erhalten. Der Bogen mittig horizontal gefalzt, vergilbt, griffspurig, etwas angeschmutzt und blass stockfleckig, die Kanten und Falzkanten bestoßen, die Ecken knickfaltig. Sonst in gutem Zustand.

Provenienz

Aus Berliner Privatbesitz.

Bertha Wegner-Zell, geb. Zell (geboren 1850 in Bromberg (heute Bydgoszcz), gestorben 1927 in Berlin), war eine deutsche Schriftstellerin. Sie benutzte die Pseudonyme B. W. Zell und B. v. York. Sie besuchte die Schule in ihrer Geburtsstadt Bromberg. Nachdem sie mit 14 Jahren auch ihre Mutter verloren hatte, lebte sie kurzzeitig allein und fand schließlich Aufnahme bei entfernten Verwandten. Sie heiratete in jungen Jahren einen Bromberger Kaufmann und siedelte nach Berlin über. Nach ersten Veröffentlichungen von Novellen und Feuilletons in Zeitschriften begann sie, sich autodidaktisch weiterzubilden und begab sich auf Reisen. 1884 erschien ihr erstes Buch, der Novellenband Schaumperlen. Danach schrieb sie Romane, weitere kleine Novellen, Humoresken, Feuilletons und kritische Essays. Ihre Werke boten anspruchsvolle Unterhaltung und waren in einem leichten Erzählstil gehalten. Ab Mitte der 1890er Jahre galt ihr besonderes Interesse der Jugendliteratur. Im Auftrage des Verlegers A. Fischer, Leipzig, entstand das Anstandsbuch Lebenskunst. Der Verlag Carl Flemming, Glogau, beauftragte sie in der Nachfolge Thekla von Gumperts, die beliebten Jugendschriften Töchteralbum und Herzblättchens Zeitvertreib zu redigieren.

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