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Karl Rosner

Luise Glaß

Brief

Ort: Berlin

Datum: 23. Mai 1902

Artikelnummer: KKS202600105

300,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
Stk

Inhalt

Brief der "Gartenlaube" -Redaktion Karl Rosner und Dr. Hermann Tischler an Schriftstellerin Luise Glaß. Man hat "Die Teufelsscheune" der Autorin als Beitrag ausgewählt und schlägt eine Vergütung von 40 Mark vor.

Maße

Das Blatt misst ca. 21,0 x 13,5 cm.

Zustand

Die Schrift in brauner Tinte, gut lesbar und erhalten, recto unten mit blauem Redaktionsstempel, oben links Farbstiftmarkierungen. Der Bogen Firmenbriefpapier mittig horizontal gefalzt, vergilbt, griffspurig, etwas angeschmutzt und blass stockfleckig, oben links Heftklammerlöchlein, die Kanten und Falzkanten bestoßen, die Ecken knickfaltig. Sonst in gutem Zustand.

Provenienz

Aus Berliner Privatbesitz.

Karl Peter Rosner (geboren 1873 in Wien, gestorben 1951 in Berlin) war ein österreichischer Schriftsteller. Karl Rosner war der Sohn des Schriftstellers Leopold Rosner. Karl Rosner besuchte das Franz-Joseph-Gymnasium in Wien und absolvierte anschließend eine Ausbildung zum Buchhändler. Er war in diesem Beruf in Leipzig, Breslau, Wien und München tätig. Ab 1901 lebte er in Berlin und gehörte zunächst der Redaktion der Gartenlaube an; später war er Herausgeber der Monatszeitschrift Der Greif. Von 1915 bis 1918 war Rosner Kriegsberichtserstatter im Hauptquartier des Kronprinzen Wilhelm. Von 1919 bis 1934 leitete er die Berliner Filiale des Cotta-Verlags. Er war Verfasser von Romanen, Erzählungen und Gedichten. Während sein Frühwerk von der Dekadenzliteratur geprägt war, schrieb er später erzählende Werke, in denen seine nationale Gesinnung in den Vordergrund trat. Seine größten Erfolge erzielte er 1921 mit dem Werk Der König, einem Roman über das kaiserliche Hauptquartier während der Zweiten Marneschlacht im Jahre 1918 (Gesamtauflage bis zu Beginn der 1930er Jahre über 100.000 Exemplare), sowie 1922 mit der Herausgabe der Memoiren des preußischen Kronprinzen Wilhelm. Von den Nationalsozialisten wurde ihm sein Eintreten für Toleranz in der „Judenfrage“ vorgeworfen; Rosner veröffentlichte zwischen 1933 und 1945 keine weiteren Werke.

Luise Glaß, auch Glass (geboren 1857 in Altenburg, gestorben 1932 ebenda) war eine deutsche Schriftstellerin. Glaß war die Tochter des sachsen-altenburgischen höheren Staatsbeamten und Schriftstellers Richard Glaß, wuchs in Altenburg auf und besuchte dort die Schule. In den jahren 1881/82 lebte sie in Leipzig, was sie kulturell stark prägte und sie begann, eigene literarische Arbeiten zu veröffentlichen. 1888 bis 1891 weilte sie in Berlin und arbeitete im Buchhandel. 1899 kehrte sie nach Altenburg zurück. Während des Ersten Weltkriegs gehörte sie der Redaktion der Zeitschrift des "Allgemeinen Deutschen Sprachvereins" in Berlin an, 1919 zog sie erneut nach Altenburg zurück. Glaß war Verfasserin von Romanen, Erzählungen, Gedichten und Theaterstücken. Ihre größten Erfolge erzielte sie mit ihren Mädchenbüchern, die der "Backfischliteratur" zuzurechnen sind.

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