Luise Glaß, auch Glass (geboren 1857 in Altenburg, gestorben 1932 ebenda) war eine deutsche Schriftstellerin. Glaß war die Tochter des sachsen-altenburgischen höheren Staatsbeamten und Schriftstellers Richard Glaß, wuchs in Altenburg auf und besuchte dort die Schule. In den jahren 1881/82 lebte sie in Leipzig, was sie kulturell stark prägte und sie begann, eigene literarische Arbeiten zu veröffentlichen. 1888 bis 1891 weilte sie in Berlin und arbeitete im Buchhandel. 1899 kehrte sie nach Altenburg zurück. Während des Ersten Weltkriegs gehörte sie der Redaktion der Zeitschrift des "Allgemeinen Deutschen Sprachvereins" in Berlin an, 1919 zog sie erneut nach Altenburg zurück. Glaß war Verfasserin von Romanen, Erzählungen, Gedichten und Theaterstücken. Ihre größten Erfolge erzielte sie mit ihren Mädchenbüchern, die der "Backfischliteratur" zuzurechnen sind.