Hans von Hayek (geboren 1869 in Wien, gestorben 1940 in München) war ein österreichisch-deutscher Maler. Hans von Hayek studierte nur kurze Zeit an der Wiener Kunstgewerbeschule. 1891 kam er nach München. Dort studierte er an der Kunstakademie u. a. bei Gabriel von Hackl, Wilhelm von Lindenschmit dem Jüngeren und Carl von Marr. Bald begegnete er den Freiluft- und Tiermaler Heinrich von Zügel, der seinen künstlerischen Weg maßgebend beeinflusste. Hans von Hayek verließ München, zog nach Olching an der Amper und kam schließlich 1900 nach Dachau. Dort gründete er eine private Malschule (die er bis 1915 leitete) und widmete sich überwiegend der Freilichtmalerei. Zu seinem Schülerkreis zählten u. a: Hugo Hatzler, Hermann Stenner, Richard Graef, Berta Kaiser, Anna Klein, Carl Olof Petersen und Norbertine Bresslern-Roth. Der finanzielle Erfolg ermöglichte ihm ausgedehnte Studienreisen. Es besuchte Paris, Holland, Hamburg, die Riviera sowie kleine Fischerdörfer an der Ost- und Nordsee. Als Mitglied des erweiterten Vorstandes der Münchener Secession gehörte Hans von Hayek 1904 zu den Organisatoren der X. Ausstellung im Kgl. Kunstausstellungsgebäude am Königplatz, welche gleichzeitig als erste Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes bekannt wurde. 908 nahm der Künstler die deutsche Staatsbürgerschaft an. Während des Ersten Weltkriegs war er als Kriegsmaler eingesetzt und stand dadurch stets im Mittelpunkt der brutalen und unmenschlichen Kämpfe. Nach 1918 lebte Hans von Hayek wieder in München, unterbrochen von langen Reisen nach Indonesien, Colombo, Ceylon, Sumatra u. a. Ländern. Der Maler war Mitbegründer des Dachauer Museumsvereins, ferner maßgeblich am Aufbau der Gemäldegalerie und des Bezirksmuseums in genannter Stadt an der Amper beteiligt.