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Maximilian von Pappenheim

José Heriberto García de Quevedo

Ankündigung

Ort: München

Datum: 23. März 1867

Artikelnummer: KKS202600161

180,00 €
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Inhalt

In Französisch verfasstes Schreiben des Oberhofmeisters der Königin-Mutter von Bayern, Maximilian Graf zu Pappenheim, das den Besuch des spanischen Botschafters in Bayern, José Heriberto García de Quevedo, für 11.30 Uhr ankündigt.

Maße

Das Blatt misst ca. 28,0 x 23,0 cm.

Zustand

Die Schrift in schwarzbrauner Tinte, stellenweise etwas verblasst, doch gut lesbar und erhalten. Der Doppelbogen offiziellen Briefpapiers mehrfach gefalzt, stark gebrauchsspurig, gebräunt, angeschmutzt, stock- und wasserfleckig, das Papier stellenweise porös, in den Kanten und Falzkanten bestoßen und teils stark berissen.

Provenienz

Aus ostdeutschem Privatbesitz.

Maximilian Joseph Karl Friedrich Graf zu Pappenheim (geboren 1824 in Dennenlohe, gestorben 1906 in Möhren) war ein war ein deutscher Militär, Verwaltungsbeamter und Adliger. Seine militärische Laufbahn begann in der Armee des Königreichs Bayern, in der er zunächst als Offizier eingesetzt wurde. Später war er in höheren Kommandopositionen tätig und beteiligte sich an Verwaltungstätigkeiten innerhalb des Militärwesens. Neben der militärischen Funktion war er auch in regionalen Verwaltungs- und Hofämtern aktiv, insbesondere in organisatorischen und repräsentativen Aufgaben seines Standes, so als Oberhofmeister Ihrer Majestät der Königin-Mutter von Bayern, außerdem als Kommendator des Johanniterordens.

José Heriberto García de Quevedo (geboren 1819, Coro, Venezuela, gestorben 1871, Paris) war ein venezolanischer Schriftsteller, Dichter, Diplomat und Militär. Er wurde in Coro geboren und zog bereits 1825 mit seiner Familie nach Puerto Rico, wo er seine frühe Ausbildung erhielt; weitere Studien führten ihn nach Frankreich und Spanien. In Spanien stand er in enger Verbindung mit dem Dichter José Zorrilla und wirkte an literarischen Arbeiten mit, darunter gemeinschaftliche Dichtungen und Prosatexte; zudem war er am Ateneo de Madrid als Lehrer für Literatur und italienische Sprache tätig und diente zeitweise in der königlichen Garde. Neben poetischen und erzählerischen Veröffentlichungen – etwa Delirium. Leyenda fantástica oder El proscripto – trat García de Quevedo auch diplomatisch hervor: 1857 wirkte er als Beauftragter in Caracas, 1864 nahm er als Delegierter an den Beratungen zur ersten Genfer Konvention teil. Er war außerdem im spanischen diplomatischen Dienst tätig und wurde in den 1860er-Jahren als Vertreter Spaniens im süddeutschen Raum eingesetzt. Er fungierte dabei als Gesandter bzw. bevollmächtigter Minister Spaniens mit Zuständigkeit unter anderem für das Königreich Bayern; nachweisbar ist seine Tätigkeit in dieser Funktion um die Mitte der 1860er Jahre. Anfang 1871 wurde er bei Unruhen vor den Toren von Paris verwundet; er starb im Juni desselben Jahres im Alter von 52 Jahren in der französischen Hauptstadt.

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