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Adolf von Hahnke

Oskar von Hahnke

Postkarten/ Konvolut

Ort: Schwerin

Datum: 1910-1917

Artikelnummer: KKS202501349

250,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
Stk

Inhalt

8 Briefe die Familie von Hahnke betreffend, u.a. von Adolf von Hahnke, Oskar von Hahnke und Fliegerleutnant Karl von Apell an Emilie von Hahnke (geb. Seckendorff), Oskar von Hahnke an den Vater Generalfeldmarschall Wilhelm von Hahnke.

Maße

Das Blatt misst ca. 9,0 x 14,0 cm.

Zustand

8 Objekte: Die Postkarten recto mit militärischen Motiven, die Schrift in schwarzer und blauer Tinte sowie Bleistift, sämtlich gestempelt, teils mit postmarken. Die Karten gebrauchsspurig, vergilbt oder gebräunt, angeschmutzt, stockfleckig, knickfaltig, in den Kanten bestoßen. Summa gut erhalten.

Provenienz

Aus Berliner Privatbesitz.

Adolf von Hahnke (geboren 1873 in Berlin, gestorben 1936 in Breslau) war ein deutscher Verwaltungsjurist. Nach dem bestandenen Staatsexamen und Referendariat trat er 1896 in den preußischen Justiz- und Verwaltungsdienst ein. Ab 1904 bekleidete er Funktionen als stellvertretender Landrat und Polizeidirektor in Frankfurt (Oder). Von 1907 bis 1919 war Adolf von Hahnke Landrat des Kreises Osthavelland mit Sitz in Nauen. Anschließend stieg er zu einem führenden Beamten im Oberpräsidium der Provinz Brandenburg auf; er wurde Oberpräsidialrat und später Vizepräsident des Oberpräsidialrats. Im Oktober 1932 ernannte ihn die Regierung unter Franz von Papen zum Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Liegnitz in der Provinz Schlesien, der vorläufige Ruhestand erfolgte 1933. Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst wirkte er ab 1934 als Kurator der Universität Breslau und der Technische Hochschule Breslau.

Oskar von Hahnke (geboren 1872 in Berlin, gestorben 1926) war Sohn des preußischen Generalfeldmarschalls Wilhelm von Hahnke. Er war Oberst a. D. und erhielt während des Ersten Weltkriegs das Eiserne Kreuz sowie den Orden „Pour le Mérite“. Nach dem Krieg übernahm Oskar von Hahnke eine leitende Funktion außerhalb des Militärs: Ab 1923 war er Vorstandsmitglied des Reichslandbund – einer Interessenvereinigung der ländlichen Bevölkerung und Landwirtschaft.

Wilhelm Gustav Karl Bernhard von Hahnke (geboren 1833 in Berlin, gestorben 1912 ebenda) war ein preußischer Generalfeldmarschall und einer der zentralen Militärfunktionsträger des Deutschen Kaiserreichs. Nach dem Eintritt in die Armee 1851 diente er vor allem in Stabs- und Verwaltungspositionen und nahm in dieser Funktion an den Kriegen von 1866 und 1870/71 teil. Seine Karriere war geprägt von administrativen und organisatorischen Aufgaben innerhalb der preußisch-deutschen Militärführung. 1888 wurde er als enger Vertrauter Kaiser Wilhelms II. zum Chef des Militärkabinetts berufen und übte damit maßgeblichen Einfluss auf Personalpolitik und interne Struktur der Armee aus. Seine Position galt als eine der wichtigsten Schnittstellen zwischen militärischer Führung und monarchischer Entscheidungsgewalt. 1905 trat er in den Ruhestand und wurde zum Generalfeldmarschall ernannt. Hahnke zählt heute zu den prägenden Figuren der Militärverwaltung des späten Kaiserreichs, insbesondere im Hinblick auf die Professionalisierung und Zentralisierung militärischer Bürokratie.

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