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Margaretha von Schweden

Marie Elisabeth zu Wied

Grußkarte

Ort: Kopenhagen

Datum: Juni 1959

Artikelnummer: KKS202600259

170,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
Stk

Inhalt

Auf Schwedisch verfasste Grußkarte der Prinzessin Margaretha von Norwegen und Schweden an Marie Elisabeth zu Wied.

Maße

Das Blatt misst ca. 11,0 x 17,0 cm.

Zustand

2 Objekte: Umschlag und Karte. Die Schrift in blauer Tinte, sehr gut erhalten. Karte und Umschlag mit Adressprägung des Schlosses Bernstorff. Die Karte leicht vergilbt und griffspurig. Der Umschlag recto mit Postmarke- und stempel, etwas vergilbt und griffspurig, in den Kanten leicht bestoßen und angeschmutzt, in der Klappe berissen, recto mit Klebestreifen. Alles in allem gut erhalten.

Provenienz

Aus süddeutschem Kunsthandel erworben.

Margaretha Sofia Lovisa Ingeborg von Schweden (geboren 1899 in Stockholm, gestorben 1977 in Kopenhagen) war eine schwedische Prinzessin aus dem Haus Bernadotte und durch ihre Heirat Prinzessin von Dänemark. Sie war die älteste Tochter von Carl von Schweden und Ingeborg von Dänemark. Über ihre Mutter gehörte sie zugleich zum dänischen Königshaus und war eine Nichte von Christian X. von Dänemark sowie von Haakon VII.. Am 22. Mai 1919 heiratete sie in Stockholm Axel von Dänemark. Durch diese Ehe wurde sie als Prinzessin Axel von Dänemark Mitglied des dänischen Königshauses und lebte überwiegend in Kopenhagen. Das Paar hatte zwei Söhne, darunter Georg von Dänemark. Margaretha trat öffentlich nur selten politisch hervor, war jedoch in verschiedenen sozialen und wohltätigen Organisationen tätig und nahm repräsentative Aufgaben innerhalb der dänischen Königsfamilie wahr. Sie starb 1977 in Kopenhagen. Durch ihre familiären Verbindungen verband sie mehrere skandinavische Dynastien und gehörte zu den bekannten Vertreterinnen des europäischen Hochadels des 20. Jahrhunderts.

Marie Elisabeth zu Wied (geboren 1913 in Neuwied, gestorben 1983) war eine Prinzessin aus dem deutschen Fürstenhaus Wied. Sie gehörte zu einer Familie, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert durch enge dynastische Verbindungen mit mehreren europäischen Herrscherhäusern verbunden war. Sie war eine Tochter von Wilhelm zu Wied und Sophie von Schönburg-Waldenburg. Ihr Vater war 1914 für kurze Zeit als Fürst von Albanien eingesetzt worden, bevor der Ausbruch des Erster Weltkrieg seine Herrschaft beendete. Marie Elisabeth wuchs in Deutschland auf und gehörte dem weit verzweigten europäischen Hochadel an. Über ihre Familie bestanden enge verwandtschaftliche Beziehungen unter anderem zum rumänischen Königshaus, da ihr Großvater Wilhelm zu Wied ein Bruder von Elisabeth zu Wied war. Über ihr späteres Leben ist in der historischen Literatur vergleichsweise wenig veröffentlicht. Wie viele Angehörige des deutschen Hochadels des 20. Jahrhunderts lebte sie nach dem Ende der monarchischen Ordnung überwiegend im privaten Rahmen der Familie.

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