Marie Elisabeth zu Wied (geboren 1913 in Neuwied, gestorben 1983) war eine Prinzessin aus dem deutschen Fürstenhaus Wied. Sie gehörte zu einer Familie, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert durch enge dynastische Verbindungen mit mehreren europäischen Herrscherhäusern verbunden war.
Sie war eine Tochter von Wilhelm zu Wied und Sophie von Schönburg-Waldenburg. Ihr Vater war 1914 für kurze Zeit als Fürst von Albanien eingesetzt worden, bevor der Ausbruch des Erster Weltkrieg seine Herrschaft beendete.
Marie Elisabeth wuchs in Deutschland auf und gehörte dem weit verzweigten europäischen Hochadel an. Über ihre Familie bestanden enge verwandtschaftliche Beziehungen unter anderem zum rumänischen Königshaus, da ihr Großvater Wilhelm zu Wied ein Bruder von Elisabeth zu Wied war.
Über ihr späteres Leben ist in der historischen Literatur vergleichsweise wenig veröffentlicht. Wie viele Angehörige des deutschen Hochadels des 20. Jahrhunderts lebte sie nach dem Ende der monarchischen Ordnung überwiegend im privaten Rahmen der Familie.