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Fritz Erler

Frieda Blell

Notiz

Ort: München

Datum: undatiert

Artikelnummer: KKS202400836

40,00 €
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Stk

Inhalt

Fritz Erler möchte Frieda Blell unbedingt sehen und sprechen und bittet um eine Minute ihrer Zeit, er wartet um 5 Uhr vor den Kaisersälen auf sie.

Maße

Das Blatt misst ca. 22 x 14 cm.

Zustand

Die Schrift in schwarzer Tinte, stellenweise verblasst und verwischt, dennoch sehr gut lesbar und erhalten. Der Doppelbogen dünnen Büttens mehrfach gefalzt, etwas vergilbt und griffspurig, in den Kanten und Falzkanten etwas bestoßen und angeschmutzt, in der Mittelfalz unten ein kleines Loch, ganz vereinzelt blass stockfleckig, verso ein Teilfingerabdruck. Sonst in sehr gutem Zustand.

Provenienz

Aus dem Nachlass der Familie Putz/ Blell.

Fritz Erler (geboren 1868 in Frankenstein, Provinz Schlesien, gestorben 1940 in München) war ein deutscher Maler, Grafiker und Bühnenbildner. Er studierte ab 1886 bei Albrecht Bräuer an der Königlichen Kunstschule Breslau und besuchte von 1892 bis 1894 die Académie Julian in Paris. 1895 kam er nach München und lebte seit 1918 in Holzhausen am Ammersee. 1893 entstanden seine ersten kunstgewerblichen Entwürfe: Vasen, Glasfenster, Buchdeckel, später Möbel, Bühnen und Innendekoration. 1896 wurde er Mitbegründer der Zeitschrift "Die Jugend" und 1899 Gründungsmitglied der Künstlervereinigung "Die Scholle". Erler war Ehrenmitglied der Akademie der Bildenden Künste München und Mailand, korrespondierendes Mitglied der Wiener Secession, der Société du Salon d’Automne in Paris, Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, des Deutschen Werkbundes und der Münchner Secession. Er wurde 1928 mit dem Bayerischen Maximiliansorden ausgezeichnet.

Frieda Blell (geboren 1874 in Brandenburg an der Havel, gestorben 1951 in Gauting) war eine deutsche Landschaftsmalerin. Sie war Tochter des Großhändlers und Reichstagsabgeordneten Carl Blell, studierte gegen den Willen des vaters ab 1900 in München kunst, wo sie den expressionistischen Maler Leo Putz kennenlernte. Sie fungierte zunächst als dessen Modell, heiratete ihn schließlich 1913. Sie arbeitete meist im Schatten ihres Mannes erst in München, ab 1923 in Gauting. Den Sommer verbrachte das Künstlerehepaar zwischen 1909 und 1914 häufig in Hartmannsberg am Chiemsee zusammen mit Julius Hess, Lotte von Marcard und Edward Cucuel. Dort entstand eine große Anzahl von Freilichtakten und Kahnbildern. Von 1929 bis 1933 lebte die Familie in Südamerika, wo ihr Leo Putz ab 1931 eine Professur in Rio de Janeiro innehatte. Da Putz öffentlich Widerstand gegen den Nationalsozialismus zeigte und sein Werk als „entartete Kunst“ klassifiziert wurde, war die Familie gezwungen, nach Meran (Südtirol, Italien) umzusiedeln.

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