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Friedrich von der Leyen

Christian Frank

Postkarte

Ort: München

Datum: 7. Juni 1913

Artikelnummer: KKS202500416

50,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
Stk

Inhalt

Von der Leyen schreibt, dass er Franks an Meier gerichtete Bedingungen erfüllen kann und einer Zusammenarbeit in der Volksliederforschung nichts mehr im Wege steht - doch vorher möchte er ihn gerne kennenlernen und ihn im Beisein von Adolf Spanner besuchen.

Maße

Das Blatt misst ca. 9 x 14 cm.

Zustand

Die Schrift in schwarzer Tinte, gut lesbar und erhalten. Die Karte recto mit 2 Poststempeln, oben gelocht, gebräunt, griffspurig und leicht angeschmutzt, , vereinzelt blass stockfleckig, in den Kanten bestoßen und angeschmutzt. Sonst in gutem Zustand.

Provenienz

Aus Ostdeutschem Privatbesitz.

Friedrich Gustav von der Leyen (geboren 1873 in Bremen, gestorben 1966 in Kirchseeon bei München) war ein deutscher germanistischer Mediävist und Volkskundler. Er studierte bis 1894 an der Philipps-Universität Marburg, der Universität Leipzig und an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1891 wurde er Mitglied der Burschenschaft Alemannia Marburg. Nach seinem Studium wurde er 1894 bei Karl Weinhold mit einer Arbeit über die frühmittelhochdeutsche Rede vom Glauben des Armen Hartmann promoviert. Die Münchner Habilitationsschrift (1899) war dem Märchen in den Göttersagen der Edda gewidmet. Von 1920 bis zu seiner Emeritierung 1937 hatte er einen Lehrstuhl für Deutsche Philologie an der Universität zu Köln inne. 1937 wurde er von den nationalsozialistischen Machthabern zum Senator der Deutschen Akademie der Dichtung, einer Sparte der gleichgeschalteten Preußischen Akademie der Künste, ernannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er von 1947 bis 1953 als Honorarprofessor in Köln und München tätig.

Christian Frank (1867 in Günzburg, 1942 in Kaufbeuren) war ein deutscher Priester, Heimatforscher, Herausgeber, aber auch Vordenker völkischen Gedankenguts.Nach der Volksschule trat Frank an das Günzburger Progymnasium, dann an die Königliche Studienanstalt in Neuburg an der Donau über, die er am 1. August 1886 absolvierte. Bis 1889 studierte er katholische Theologie in Dillingen an der Donau. Dann wechselte er für zwei Jahre nach München, wo er neben dem Theologiestudium bei Wilhelm Heinrich Riehl kulturgeschichtliche, volkskundliche und historische Vorlesungen belegte. 1891 wurde Frank in München zum Priester geweiht. Seine erste Dienststelle als Kaplan trat er im September 1891 in Kettershausen an. 1893 bis 1894 war er als Pfarrvikar für ein knappes Jahr in Niederraunau bei Krumbach tätig, ehe er 1894 die Stelle des Hausgeistlichen an der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren mit dem Zweigkrankenhaus Irsee übernahm, die er bis zu seinem Tod im Jahr 1942 innehatte. Frank gehörte zu den herausragenden Wegbereitern der Heimatbewegung im 19. Jahrhundert. 1899 gründete er in Kaufbeuren den zweiten bayerischen Verein zur Förderung der Heimatkunde („Verein Heimat“), der schnell wuchs und über die heimat- und volkskundlichen Interessen auch über die Grenzen des Allgäu hinaus förderte.

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