Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zum Menü springen

Bernhard von Richthofen

Johann Heinrich Werner

Brief

Ort: Berlin

Datum: 16. Juli 1892

Artikelnummer: KKS202600290

200,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
Stk

Inhalt

Brief des Polizeipräsidenten Bernhard von Richthofen an den Kaiserlichen Hofjuwelier Johann Heinrich Werner, der eine Beschwerde an den Innenminister gerichtete hatte, die neuerliche Verbreitung der von Alexander Berg verfassten Druckschrift "Judenbordelle" betreffend. Das Amtsgericht hatte das Verbot der Schrift wieder aufgehoben, was von Richthofen scharf verurteilt und unter Einsatz von Strafe verhindern möchte.

Maße

Das Blatt misst ca. 33,0 x 21,0 cm.

Zustand

Die Schrift in braunschwarzer Tinte, Markierungen in rotem Farbstift, gut erhalten und lesbar. Der Doppelbogen offiziellen Briefpapieres falz- und griffspurig, unregelmäßig gebräunt, knick- und quetschfaltig, blass stockfleckig, angeschmutzt, in den Kanten und Falzkanten bestoßen, hier Einrisse, verso Bleistiftannotationen von fremder Hand. Sonst in Ordnung.

Provenienz

Aus Berliner Privatbesitz.

Bernhard Ludwig Ernst Freiherr von Richthofen (geboren 1836 in Cammerau, Schlesien, gestorben 1895 in Bonn) war ein preußischer Verwaltungsbeamter. Ab 1868 war er Landrat von Buck, von 1875 bis 1885 Landrat des Kreises Stolp in der Provinz Pommern und von 1885 bis zu seinem Tod Polizeipräsident von Berlin. Er studierte Rechtswissenschaft an der Friedrichs-Universität Halle. 1858 trat er in die innere Verwaltung des Königreichs Preußen. Er begann seine Karriere beim Kammergericht Glogau und wurde 1868 Landrat im Kreis Buck (Posen). 1874 wurde er Nachfolger des umstrittenen Landrats Hans von Gottberg in Stolp. Im Oktober 1885 wurde Richthofen Polizeipräsident von Berlin. Als solcher überwachte Richthofen die Ausführung des Sozialistengesetzes in Berlin.

Johann Heinrich (J. H.) Werner war kaiserlicher Hofjuwelier in Berlin, hatte seit 1870 seine Geschäfsräume in der Friedrichstr. 173 sowie Unter den Linden 1.

Botho Wendt August Graf zu Eulenburg (geboren 1831 in Wicken bei Bartenstein, gestorben 1912 in Berlin) war ein preußischer und deutscher konservativer Politiker. Von Eulenburg studierte von 1849 bis 1852 Rechtswissenschaft an der Albertus-Universität Königsberg und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. 1851 wurde er im Corps Borussia Bonn aktiv.Er war von 1878 bis 1881 Innenminister und von 1892 bis 1894 Ministerpräsident (sowie zugleich erneut Innenminister) von Preußen. Dazwischen war er 1881–1892 Oberpräsident der Provinz Hessen-Nassau. Eulenburg war 1863–1870 und 1879–1881 Abgeordneter im Preußischen Landtag sowie 1867 Mitglied des Reichstages des Norddeutschen Bundes in der Konservativen Fraktion. Zu Eulenburg war ab 1899 Mitglied des preußischen Herrenhauses. Im Jahr 1909 wurde er Mitglied der Immediatkommission für die Verwaltungsreform. In den Jahren 1909 bis 1912 war er Vorsitzender der sogenannten Alten Fraktion im Herrenhaus.Außerdem war er Senior des Domstifts zu Brandenburg.

Kontaktdaten
Frage zum Artikel
Der Versand erfolgt innerhalb von 2-4 Werktagen. Die Ware wird sicher verpackt und per DHL oder Hermes mit Angabe der Sendungsnummer verschickt. Für den Versand überformatiger Gemälde nutzen wir andere Versanddienstleister. Gern können Sie uns auch einen Anbieter Ihrer Wahl vorschlagen. Sollten Sie einen Versand zu einem geänderten Termin oder an eine abweichende Lieferadresse wünschen, geben Sie uns Bescheid! Eine Abholung im Laden ist zu unseren Öffnungszeiten bzw. zu einem vereinbarten Termin ebenfalls möglich.
Der Artikel gefällt Ihnen nicht? Dann können Sie ihn als Privatperson gemäß unserer AGB innerhalb von 14 Tagen zurückgeben und erhalten Ihr Geld zurück. Bitte legen Sie Ihrer Retoure immer eine schriftliche Widerrufserklärung bei. Die Rücksendekosten für eine Retoure sind von Ihnen zu tragen. Bei berechtigten Reklamationen übernehmen wir die Rücksendekosten, sofern von uns zuvor Ihre Reklamation geprüft und freigegeben wurde.
Auf Lager

Christiane Friedericke Sophie Jannas


Joseph Jannas

Beglaubigung

22. Juni 1821, Braunschweig-Oels

120,00 € *
Ausverkauft

Olaf Gulbransson


Frieda Blell

Postkarte

um 1905, München

300,00 € *
Ausverkauft

Hans Roth


Frieda Blell

Brief

27.01.1912, unbekannt

100,00 € *
Auf Lager

Clara Lotte von Marcard-Cucuel


Frieda Blell

Kondolenzbrief

22.06.1914, Holzhausen am Ammersee

120,00 € *
Auf Lager

Viktor Geramb


Christian Frank

Brief

6. Oktober 1913, Graz

70,00 € *
Auf Lager

Robert Schlumberger von Goldeck


Christian Frank

Postkarte

März 1927, Wien

60,00 € *
Auf Lager

Fritz Strobentz


Frieda Blell

Brief

15. November 1910,

180,00 € *
Ausverkauft

Fritz Erler


Frieda Blell

Brief

undatiert, München

60,00 € *
Ausverkauft

Leo Putz


Frieda Blell

Hochzeitsanzeige

28.07.1913, München

30,00 € *
Auf Lager

Max Reinhardt


Firmin Gémier

Telegramm

8.1922, o.O.

480,00 € *
Auf Lager

Bernhard von Richthofen


Johann Heinrich Werner

Brief

16. Juli 1892, Berlin

200,00 € *