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Berlil von Schweden

Luise zu Wied

Brief

Ort: Stockholm

Datum: 24. Januar 1958

Artikelnummer: KKS202600148

180,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
Stk

Inhalt

Prinz Bertil von Schweden bedankt sich bei der ebenfalls in Stockholm weilenden Luise zu Wied, hier liebevoll "Malibeth" genannt, für die Übersendung der Karte seines Vaters.

Maße

Das Blatt misst ca. 21,0 x 15,0 cm.

Zustand

2 Objekte: Brief und Umschlag. Der Brief teils maschinengeschrieben, weitere Annotationen sowie Unterschrift in blauer Tinte, gut erhalten und lesbar der Umschlag maschinengeschrieben, recto unten links mit Stempel Berlils. Der Doppelbogen oben links mit Blindstempel des Prinzen, mittig horizontal gefalzt, ganz leicht vergilbt und griffspurig, in den Kanten und Falzkanten etwas bestoßen. Der Umschlag etwas vergilbt, gebrauchsspurig und angeschmutzt, leicht rost- und stockfleckig, in den Kanten bestoßen. Summa in sehr gutem Zustand.

Provenienz

Aus dem süddeutschen Kunsthandel erworben.

Bertil Oskar Carl Gustaf Eugén, Prinz von Schweden und Herzog von Halland (geboren 1912 in Stockholm, gestorben 1997 ebenda) war der dritte Sohn von König Gustav VI. Adolf von Schweden und dessen erster Frau, Margaret von Connaught. Als Mitglied des Hauses Bernadotte wuchs er in einem politisch konstitutionellen monarchischen Umfeld auf und erhielt eine militärische Ausbildung sowie eine akademische Schulung, u. a. an der Universität Uppsala. Während des Zweiten Weltkriegs diente Bertil als Offizier in der schwedischen Marine. Nach dem Tod seines älteren Bruders Gustav Adolf (1947) kam ihm eine besondere dynastische Rolle zu: Da dessen Sohn, der spätere König Carl XVI. Gustaf, noch minderjährig war, übernahm Bertil über Jahrzehnte hinweg repräsentative Aufgaben und fungierte faktisch als wichtiger Stellvertreter innerhalb des Königshauses. Seine langjährige Beziehung zu Lilian Davies blieb aus dynastischen Gründen zunächst unverheiratet; erst 1976, nach dem Regierungsantritt Carl XVI. Gustafs, konnte die Eheschließung offiziell erfolgen, woraufhin sie den Titel Prinzessin Lilian erhielt. Bertil engagierte sich stark im Bereich technischer und sportlicher Interessen – etwa in der Förderung des Motorsports – und war international als Repräsentant Schwedens tätig, insbesondere in Großbritannien und den USA.

Wilhelmine Friederike Auguste Alexandrine Marie Elisabeth Luise, Prinzessin zu Wied (meist Luise zu Wied, geboren 1880 in Neuwied, gestorben 1965 auf Schloss Mon Repos) entstammte dem mediatisierten deutschen Fürstenhaus Wied und war die Tochter des Fürsten Wilhelm Adolph Maximilian Karl zu Wied (1845–1907) und seiner Gemahlin Marie von Oranien-Nassau (1841–1910). Die Prinzessin gehörte zu einer politisch und dynastisch eng vernetzten Familie des europäischen Hochadels. Zu ihren Geschwistern zählten u. a. Friedrich, 6. Fürst zu Wied, sowie Wilhelm zu Wied, der 1914 kurzfristig Fürst von Albanien war.

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