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Agnes von Sachsen-Altenburg

Autograph

Datum: Mitte 19. Jh.

Artikelnummer: KKS202600151

200,00 €
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Stk

Inhalt

Vermerk der künstlerisch begabten Herzogin Agnes von Sachsen-Altenburg zu den von ihr kopierten Bildern, deren Vorlagen in Schloss Wörlitz befindlich sind.

Maße

Das Blatt misst ca. 22,0 x 13,5 cm.

Zustand

Die Schrift in schwarzer Tinte, gut lesbar und erhalten, oben eine Bleistiftannotation von fremder Hand. Der Bogen mehrfach gefalzt, griffspurig und gebräunt, angeschmutzt und blass stockfleckig, in den Kanten bestoßen. Sonst in Ordnung.

Provenienz

Aus Berliner Privatbesitz.

Friederike Amalie Agnes von Anhalt-Dessau (geboren 1824 in Dessau, gestorben 1897 in Hummelshain) war eine deutsche Adlige, Schriftstellerin und Herzogin durch ihre 1853 geschlossene Ehe mit Ernst I., Herzog von Sachsen‑Altenburg. Sie entstammte dem Haus Anhalt‑Dessau als älteste Tochter von Leopold IV., Herzog von Anhalt, und seiner Gemahlin Prinzessin Friederike von Preußen. Agnes galt als künstlerisch begabt, besonders als talentierte Malerin, und engagierte sich wie viele Fürstinnen ihrer Zeit im sozialen Bereich, etwa in der Truppen‑ und Verwundetenpflege während des Deutsch‑Französischen Krieges von 1870/71. Sie veröffentlichte 1893 das Buch Ein Wort an Israel, in dem sie sich mit Fragen des Christentums und des Verhältnisses zu jüdischen Mitmenschen auseinandersetzte. 1878 wurde anlässlich der Silberhochzeit von ihr und Ernst die Ernst‑Agnes‑Stiftung gegründet und ein „Prinzessinnenkreuz“ – ein verkleinertes Ritterkreuz des Sachsen‑Ernestinischen Hausordens – zu ihren Ehren verliehen. In Altenburg ist der Agnesplatz nach ihr benannt; nach ihrem Tod ließ Ernst eine Herzogin‑Agnes‑Gedächtniskirche errichten, in der sie bestattet ist.

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