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Hermann Römer

Christian Frank

Brief

Ort: Markgröningen

Datum: 15. Januar 1933

Artikelnummer: KKS202500441

50,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
Stk

Inhalt

Römer meldet Frank sein neu erschienenes Buch über Markgröningen im Mittelalter und fragt an, ob dieser das Werk nicht in seiner Zeitschrift besprechen wolle, er würde hierfür ein Rezensionsexemplar übermitteln.

Maße

Das Blatt misst ca. 29,5 x 21 cm.

Zustand

Der Brief maschinengeschrieben, die Unterschrift Römers in blauer Tinte, recto oben Tintenannotationen. Der Bogen links gelocht, mehrfach gefalzt, unregelmäßig vergilbt, griffspurig, stockfleckig, die Kanten und Falzkanten etwas bestoßen und angeschmutzt, im linken Rand oben ein Ausriss. Sonst in Ordnung.

Provenienz

Aus Ostdeutschem Privatbesitz.

Hermann Andreas Römer (geboren 1880 in Pfrondorf, gestorben 1958 in Markgröningen) war evangelischer Pfarrer in Bietigheim, Hochschullehrer in Markgröningen und Verfasser landesgeschichtlicher Publikationen. Von 1898 bis 1902 studierte Roemer evangelische Theologie an den Universitäten Tübingen und Halle. 1902 absolvierte er das erste theologische Dienstexamen und trat in den württembergischen Kirchendienst. Von 1903 bis 1905 arbeitete er als theologischer Hilfslehrer am Basler Missionsseminar. Von 1907 bis 1910 war er Repentent am Evangelisch-theologischen Seminar in Tübingen. Im akademischen Jahr 1908/1909 leitete er die untere Abteilung des neutestamentlichen Seminars und nahm einen Lehrauftrag wahr. 1911 wurde er promoviert und trat wieder in den Kirchendienst. 1912 wurde er Stadtpfarrer in Bietigheim. 1918 wechselte er als „Studienprofessor“ an das Markgröninger Lehrerinnenseminar im ehemaligen Residenzschloss. In Markgröningen betrieb er historische Forschungen und veröffentlichte unter anderem stadtgeschichtliche Werke über seine beiden Wirkungsstätten Bietigheim und Markgröningen. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute er zusammen mit seiner Frau Liesel Römer die Stadtbibliothek Markgröningen auf.

Christian Frank (1867 in Günzburg, 1942 in Kaufbeuren) war ein deutscher Priester, Heimatforscher, Herausgeber, aber auch Vordenker völkischen Gedankenguts.Nach der Volksschule trat Frank an das Günzburger Progymnasium, dann an die Königliche Studienanstalt in Neuburg an der Donau über, die er am 1. August 1886 absolvierte. Bis 1889 studierte er katholische Theologie in Dillingen an der Donau. Dann wechselte er für zwei Jahre nach München, wo er neben dem Theologiestudium bei Wilhelm Heinrich Riehl kulturgeschichtliche, volkskundliche und historische Vorlesungen belegte. 1891 wurde Frank in München zum Priester geweiht. Seine erste Dienststelle als Kaplan trat er im September 1891 in Kettershausen an. 1893 bis 1894 war er als Pfarrvikar für ein knappes Jahr in Niederraunau bei Krumbach tätig, ehe er 1894 die Stelle des Hausgeistlichen an der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren mit dem Zweigkrankenhaus Irsee übernahm, die er bis zu seinem Tod im Jahr 1942 innehatte. Frank gehörte zu den herausragenden Wegbereitern der Heimatbewegung im 19. Jahrhundert. 1899 gründete er in Kaufbeuren den zweiten bayerischen Verein zur Förderung der Heimatkunde („Verein Heimat“), der schnell wuchs und über die heimat- und volkskundlichen Interessen auch über die Grenzen des Allgäu hinaus förderte.

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