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Richard Flockenhaus

Brief

Datum: 13. Januar 1938

Artikelnummer: KKS202600535

40,00 €
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Inhalt

Brief des Künstlers Richard Flockenhaus an verm. Künstler- und Dichterfreunde, bei denen er einen schönen Abend verbrachte, wofür er dankt.

Maße

Das Blatt misst ca. 14,0 x 22,0 cm.

Zustand

Die Schrift in brauner Tinte, gut erhalten. Der Bogen mit Adressstempel oben links, leicht vergilbt, griff- und falzspurig, vereinzelt blass stockfleckig, in den Kanten etwas bestoßen. Sonst in gutem Zustand.

Provenienz

Aus Berliner Privatbesitz.

Richard Flockenhaus (geboren 1876 in Forst/ Lausitz, gestorben in 1943 in Berlin) war ein deutscher Maler, Grafiker, Lithograf und Holzschneider, der insbesondere durch seine grafischen Arbeiten, Buchillustrationen und kirchlichen Glasgestaltungen bekannt wurde. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Cottbus und des Luisenstädtischen Gymnasiums in Berlin studierte er an der Königlichen Kunstschule in Berlin sowie an der Kunstakademie in Amsterdam. Seine Ausbildung verband akademische Malerei mit kunstgewerblichen und grafischen Techniken. Nach dem Studium arbeitete Flockenhaus zunächst im Kunstgewerbe und entwarf unter anderem Tapetenmuster und dekorative Grafiken. Ab den frühen 1900er-Jahren widmete er sich verstärkt der Buchillustration und schuf Illustrationen für Kinder- und Jugendbücher sowie literarische Veröffentlichungen. Besonders bekannt wurden seine Arbeiten zu Märchenausgaben und volkstümlichen Buchpublikationen. Während des Ersten Weltkriegs leistete Flockenhaus Kriegsdienst und verarbeitete seine Front­erfahrungen später in zahlreichen Radierungen und grafischen Blättern. Nach 1918 arbeitete er in Berlin als freischaffender Künstler. Neben Landschaftsbildern und Druckgrafiken entstanden Glasfenster und Wandgestaltungen für Kirchen in Brandenburg, darunter Arbeiten für die Martin-Luther-Kirche in Hennigsdorf. Seit den 1930er-Jahren beschäftigte er sich verstärkt mit dem Holzschnitt.

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