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Maximilian Graf von Soden-Fraunhofen

Christian Frank

Brief

Ort: München

Datum: 16. April 1912

Artikelnummer: KKS202500409

100,00 €
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Stk

Inhalt

Der Innenminister dankt für die Übersendung der Zeitschrift "Deutsche Gaue", freut sich über die reichhaltige und wichtige Arbeit und hat bestimmt, dass die Zeitschrift für die Ministerialbibliothek abonniert wird.

Maße

Das Blatt misst ca. 28,8 x 22,8 cm.

Zustand

Der Brief mit offiziellem Briefkopf, maschinengeschrieben, die Unterschrift in schwarzer Tinte, sehr gut erhalten und lesbar, oben rechts mit Tintenannotation. Der Bogen links gelocht, mehrfach gefalzt, vergilbt und griffspurig, leicht knickfaltig, in den Kanten und Falzkanten bestoßen und angeschmutzt. Sonst in gutem Zustand.

Provenienz

Aus Ostdeutschem Privatbesitz.

Maximilian Graf von Soden-Fraunhofen (geboren 1844 in Ludwigsburg, gestorben 1922 in München) war ein bayerischer Gutsbesitzer und Politiker der Deutschen Zentrumspartei, Mitglied des Reichstages (1874–1884), Mitglied der bayerischen Kammer der Abgeordneten (1875–1893) und Mitglied der bayerischen Kammer der Reichsräte (1895–1918). Von 1912 bis 1916 amtierte er als Innenminister Bayerns.

Christian Frank (1867 in Günzburg, 1942 in Kaufbeuren) war ein deutscher Priester, Heimatforscher, Herausgeber, aber auch Vordenker völkischen Gedankenguts.Nach der Volksschule trat Frank an das Günzburger Progymnasium, dann an die Königliche Studienanstalt in Neuburg an der Donau über, die er am 1. August 1886 absolvierte. Bis 1889 studierte er katholische Theologie in Dillingen an der Donau. Dann wechselte er für zwei Jahre nach München, wo er neben dem Theologiestudium bei Wilhelm Heinrich Riehl kulturgeschichtliche, volkskundliche und historische Vorlesungen belegte. 1891 wurde Frank in München zum Priester geweiht. Seine erste Dienststelle als Kaplan trat er im September 1891 in Kettershausen an. 1893 bis 1894 war er als Pfarrvikar für ein knappes Jahr in Niederraunau bei Krumbach tätig, ehe er 1894 die Stelle des Hausgeistlichen an der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren mit dem Zweigkrankenhaus Irsee übernahm, die er bis zu seinem Tod im Jahr 1942 innehatte. Frank gehörte zu den herausragenden Wegbereitern der Heimatbewegung im 19. Jahrhundert. 1899 gründete er in Kaufbeuren den zweiten bayerischen Verein zur Förderung der Heimatkunde („Verein Heimat“), der schnell wuchs und über die heimat- und volkskundlichen Interessen auch über die Grenzen des Allgäu hinaus förderte.

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