Marianne Traub (Rocho-Traub, geboren 1934 in Graupen, Tschechoslowakei) ist eine deutsche Bildhauerin. Von 1954 bis 1959 studierte sie Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Walter Arnold, Gert Jaeger und Hans Steger. Zu ihrem künstlerischen Umfeld gehörten Bildhauer wie Wolfram Hesse und Joachim Liebscher. Nach Abschluss ihres Studiums arbeitete Traub als freischaffende Bildhauerin in Halle (Saale). Aufgrund familiärer Verpflichtungen unterbrach sie ihre künstlerische Tätigkeit zeitweise, bevor sie sich ab den 1970er-Jahren verstärkt der Kleinplastik sowie Figurenkompositionen mit Sport- und Kindermotiven widmete. Sie schuf zahlreiche Auftragsarbeiten für den öffentlichen Raum, darunter Plastiken in Halle und Merseburg. 1977 erhielt Traub für ihre Arbeiten zum Thema Sport den Kunstpreis des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR. Zudem war sie Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und später des Paul-Klinger-Künstlersozialwerks.