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Ludwig Kühn

Georg Schmidt

Gedicht/ Nachruf

Datum: Oktober 1922

Artikelnummer: KKS202501259

160,00 €
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Stk

Inhalt

Kühn besingt das Leben des just verblichenen Künstlerfreundes in Reimform.

Maße

Das Blatt misst ca. 21,0 x 16,5 cm.

Zustand

Die Schrift in schwarzer Tinte, gut erhalten und lesbar. Der Bogen mittig horizontal gefalzt, gebräunt und griffspurig, in den Kanten etwas bestoßen. Sonst in gutem Zustand.

Provenienz

Aus Bayerischem Privatbesitz.

Ludwig Kühn (geboren 1859 in Nürnberg, gestorben 1936 ebenda) war ein deutscher Maler, Radierer und Grafiker. Er begann 1872 eine Lithographenlehre, parallel dazu besuchte er zwischen 1876 und 1878 Abendkurse an der Kunstgewerbeschule Nürnberg. Von 1878 bis 1882 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in München, wo er u. a. von Johann Leonhard Raab und Ludwig von Löfftz unterrichtet wurde. Nach seiner Ausbildung arbeitete Kühn zunächst in München als selbstständiger Maler und Radierer, bevor er 1888 nach Nürnberg zurückkehrte. Ab den 1890er Jahren leitete er die künstlerische Abteilung der Kunstanstalt E. Nister in Nürnberg, 1900 wurde er zum Professor ernannt. Kühn schuf ein vielseitiges Werk mit Ölgemälden, Radierungen und Grafiken, das Landschaften, Stadtansichten, Tierstücke, Genreszenen und Bildnisse umfasst. Seine Motive sind besonders von Nürnberg und seiner Umgebung geprägt.

Georg Schmidt auch Johann Georg Theodor Schmidt (geboren 1847 in Nürnberg; gestorben 1922 ebenda - aber vielleicht 1944 gestorben) war ein deutscher Maler und später Bildhauer. Er war der Sohn von Georg, einem Maler und Fotografen, und der Bruder von Ferdinand, ebenfalls ein Fotograf. Er absolvierte eine Ausbildung zum Zeichner und Bildhauer an der Nürnberger Kunstgewerbeschule bei August von Kreling und studierte anschließend Malerei in Dresden und München bei Prof. Romberg. Er ist bekannt für seine Arbeit am Niederwalddenkmal im Jahr 1872 unter Prof. Schilling. Er war in verschiedenen Ateliers tätig. Seine letzte nennenswerte Tätigkeit waren seine Aquarelle, für die er sehr bekannt wurde. In den Jahren 1911, 1912 und 1918 stellte er mehrere Nürnberger Ansichten aus. Er lebte in sehr bescheidenen Verhältnissen. Es scheint bezeichnend, dass er, der sein ganzes Leben zwischen künstlerischen Disziplinen wechselte und obwohl er sich in seinen späten Jahren vorrangig als Maler betätigte, sich zuletzt als Bildhauer ablichten ließ. Bekannt ist er vor allem für seine Impressionen von Nürnberg, seine Tierdarstellungen und die Tatsache, dass er sich als Künstler nicht nur auf eine einzige Richtung festlegen wollte.

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