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Karl Nahrgang

Christian Frank

Brief

Ort: Frankfurt/ Main

Datum: 24. Januar 1932

Artikelnummer: KKS202500443

50,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
Stk

Inhalt

Nahrgang sendet Frank die komplette Serie der Berichte und den 1. Jahrgang der Zeitschrift "Ländlein Dreieich" und bittet im Austausch um einige Ausgaben der "Deutschen Gaue" sowie eine aktuelle Übersicht der Publikationen.

Maße

Das Blatt misst ca. 29 x 23 cm.

Zustand

Der Brief maschinengeschrieben, die Unterschrift Römers in blauer Tinte, recto unten Bleistift- und Tintenannotationen. Der Bogen links gelocht, mittig horizontal gefalzt, unregelmäßig vergilbt, griffspurig, stockfleckig, die Kanten und Falzkanten etwas bestoßen und angeschmutzt. Sonst in Ordnung.

Provenienz

Aus Ostdeutschem Privatbesitz.

Karl Nahrgang (geboren 1899 in Frankfurt am Main, gestorben 1967 in Eppstein) war ein deutscher Heimatforscher, Kreisbodendenkmalpfleger, Gründer und Leiter des Dreieich-Museums und Archäologe. Er ist der Begründer der Heimatmuseen in Dreieichenhain und Rüsselsheim. Nach einer Lehre zum Bankkaufmann widmete er sich der Heimatforschung. Insbesondere die frühe Siedlungsgeschichte in Frankfurt und die Erforschung der Dreieich wurden zum Fokus seiner Arbeiten. Besonders intensiv verfolgte er die Erfassung und Auflistung der Bodendenkmäler des Stadt- (1959) und Landkreises (1967) Offenbach am Main und war 16 Jahre Assistent am Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz (1925–1940). Seit 1921 erforschte Nahrgang die frühe Siedlungsgeschichte in Frankfurt. Ab 1923 arbeitete Nahrgang ehrenamtlich in der Hessischen Bodendenkmalpflege. 1924/25 unternahm er Ausgrabungen im Dreieichenhainer Burggarten an der Burg Hain in der Dreieich. Im Frankfurter Heimstättenamt widmete er sich ab 1941 dem Aufbau des Bildarchivs und der Fachbibliothek. Er veröffentlichte 1931 bis 1935 u. a. eine periodisch erscheinende Zeitschrift, das Ländlein Dreieich in Langen. Nahrgangs archäologische Leistungen wurden zahlreich gewürdigt, so durch die Verleihung von Ehrenmitgliedschaften in historischen Vereinen, auch verlieh ihm der Bundespräsident in Würdigung seiner Tätigkeit das Bundesverdienstkreuz I. Klasse.

Christian Frank (1867 in Günzburg, 1942 in Kaufbeuren) war ein deutscher Priester, Heimatforscher, Herausgeber, aber auch Vordenker völkischen Gedankenguts.Nach der Volksschule trat Frank an das Günzburger Progymnasium, dann an die Königliche Studienanstalt in Neuburg an der Donau über, die er am 1. August 1886 absolvierte. Bis 1889 studierte er katholische Theologie in Dillingen an der Donau. Dann wechselte er für zwei Jahre nach München, wo er neben dem Theologiestudium bei Wilhelm Heinrich Riehl kulturgeschichtliche, volkskundliche und historische Vorlesungen belegte. 1891 wurde Frank in München zum Priester geweiht. Seine erste Dienststelle als Kaplan trat er im September 1891 in Kettershausen an. 1893 bis 1894 war er als Pfarrvikar für ein knappes Jahr in Niederraunau bei Krumbach tätig, ehe er 1894 die Stelle des Hausgeistlichen an der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren mit dem Zweigkrankenhaus Irsee übernahm, die er bis zu seinem Tod im Jahr 1942 innehatte. Frank gehörte zu den herausragenden Wegbereitern der Heimatbewegung im 19. Jahrhundert. 1899 gründete er in Kaufbeuren den zweiten bayerischen Verein zur Förderung der Heimatkunde („Verein Heimat“), der schnell wuchs und über die heimat- und volkskundlichen Interessen auch über die Grenzen des Allgäu hinaus förderte.

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