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Hermann Oeser

Marie Braun

Brief

Ort: Karlsruhe

Datum: 20. März 1890

Artikelnummer: KKS202600538

180,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
Stk

Inhalt

Brief des Schriftstellers und Institutsleiters Hermann Oesers an die ehemalige Schülerin Marie Braun. Oeser bittet Braun um Möglichkeiten, eine Schülerin unterzubringen, die in England Kleinkinder unterrichten möchte, berichtet von seiner kleinen Tochter, die aktuell Briefmarken sammelt und bittet um einige Marken, bespricht ein Büchlein, das er ihr gerne schenken möchte und erwähnt das just erfolgte Ausscheiden Kanzler Bismarcks.

Maße

Das Blatt misst ca. 22,0 x 14,0 cm.

Zustand

Die Schrift in brauner Tinte, gut erhalten und lesbar. Der Doppelbogen mit Briefkopf des Instituts etwas gebräunt, griff- und falzspurig, angeschmutzt, stockfleckig, in den Kanten und Falzkanten etwas bestoßen. Sonst in gutem Zustand.

Provenienz

Aus Berliner Privatbesitz.

Hermann Oeser (geboren 1849 in Lindheim/Hessen, gestorben 1912 in Karlsruhe) war ein deutscher Pädagoge und Schriftsteller. Nach dem Besuch des Gymnasiums studierte er Germanistik, Geschichte und Philosophie in München und Erlangen. Bereits während des Studiums wandte er sich publizistischen und literarischen Arbeiten zu und promovierte zum Dr. phil. mit kulturhistorischer Ausrichtung. Im Anschluss arbeitete Oeser zunächst als Journalist und Feuilletonredakteur für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Parallel entwickelte er eine umfangreiche schriftstellerische Tätigkeit, die Romane, Essays, kulturgeschichtliche Studien sowie biografische Arbeiten umfasste. Inhaltlich beschäftigte er sich insbesondere mit deutscher Literatur- und Kulturgeschichte sowie mit historischen Persönlichkeiten. Oeser war Großherzoglich Badischer Hofrat. Er wurde 1874 Professor am Gymnasium in Worms. 1879 wechselte Oeser als Professor an das Lehrerinnenseminar Prinzessin-Wilhelm-Stift in Karlsruhe. In den Jahren 1881/1882 amtierte er als Rektor der Höheren Mädchenschule in Baden-Baden, kehrte dann jedoch an das Prinzessin-Wilhelm-Stift zurück, wo er bis zu seinem Tod dreißig Jahre lang als Direktor amtierte.

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