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Hans Gäfgen

Max Jungnickel

Brief

Ort: Wiesbaden

Datum: 31. März 1924

Artikelnummer: KKS202600530

50,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
Stk

Inhalt

Brief des Schriftstellers Hans Gäfgen an Max Jungnickel. Gäfgen bedauert den abgesagten Besuch, wird ihm demnächst zwei seiner neuen Werke schicken und würde sich über Besprechung derselben in Jungnickels Medien freuen.

Maße

Das Blatt misst ca. 28,5 x 22,0 cm.

Zustand

Der Brief in schwarzer Tinte. Der Bogen gebräunt, griff- und falzspurig, vereinzelt stockfleckig, quetschfaltig,in den Kanten und Falzkanten bestoßen, hier einige Einrisse. Sonst in Ordnung.

Provenienz

Aus Berliner Privatbesitz.

Hans Carl Louis Heinrich Gäfgen (geboren 1894 in Wiesbaden, gestorben 1939 ebenda) war ein deutscher Schriftsteller und Lyriker, der vor allem durch biografische und historische Veröffentlichungen bekannt wurde. Er wurde in Wiesbaden als Sohn eines Fabrikanten geboren und absolvierte nach dem Schulbesuch eine Ausbildung zum Redakteur. Diese journalistische Tätigkeit prägte seinen späteren literarischen Stil sowie seine Beschäftigung mit historischen Persönlichkeiten und kulturgeschichtlichen Themen. Im Anschluss arbeitete Gäfgen als freier Schriftsteller in Wiesbaden. Sein literarisches Werk umfasst Gedichte, Märchen sowie mehrere historische und biografische Darstellungen, darunter Veröffentlichungen über militärische und politische Persönlichkeiten wie Blücher, Zieten und Derfflinger. Inhaltlich verband er historische Stoffe mit einer populärwissenschaftlichen und literarisch erzählenden Darstellung.

Max Jungnickel (geboren 1890 in Saxdorf, Kreis Liebenwerda, gestorben 1945 in Welun]) war ein deutscher Schriftsteller. Nach dem Besuch der Volksschule begann er 1904 eine Lehrerausbildung an der Präparandenanstalt in Delitzsch, von der er 1906 relegiert wurde. Jungnickel ging nach Berlin, wo er anfangs in ärmlichen Verhältnissen lebte. Er war Mitarbeiter einer Zeitschrift und hörte daneben an der Universität Vorlesungen bei dem Literaturwissenschaftler Erich Schmidt. Nach Kriegsende lebte Max Jungnickel wieder als freier Schriftsteller in Berlin. Er war Verfasser von Romanen, Erzählungen, Novellen, Skizzen, Theaterstücken und Gedichten sowie Essays. Seine Werke tragen häufig märchenhafte Züge und sind stark beeinflusst von der deutschen Romantik und den dänischen Autoren Hans Christian Andersen und Jens Peter Jacobsen.

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