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Fritz Karg

Christian Frank

Brief

Ort: Leipzig

Datum: 14. Januar 1932

Artikelnummer: KKS202500453

50,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
Stk

Inhalt

Karg bittet Frank, den Tauschverkehr der Publikationen zukünftig über das Germanistische Institut der Universität Leipzig ausführen zu lassen, statt, wie bisher, durch den verlag, da es dort zu Verzögerungen bei den Lieferungen kam.

Maße

Das Blatt misst ca. 29,5 x 22,5 cm.

Zustand

Der Brief maschinengeschrieben, die Unterschrift in schwarzer Tinte, mit Bleistiftannotationen. Der Bogen mit Wasserzeichen und Briefkopf mehrfach gefalzt, links gelocht, unregelmäßig gebräunt, griffspurig, stockfleckig, etwas knick- und quetschfaltig, leicht angeschmutzt, in den Kanten und Falzkanten bestoßen und angeschmutzt, hier stellenweise eingerissen. Sonst in Ordnung.

Provenienz

Aus Ostdeutschem Privatbesitz.

Oskar Fritz Karg (geboren 1892 in Dresden, gestorben 1970 in West-Berlin) war ein deutscher Germanist und Professor an der Universität Leipzig. 1913 bis 1923 studierte er Deutsche Philologie, Neuere Sprachen und Geschichte in Leipzig. 1921 erfolgte die Promotion zum Dr. phil. in Deutscher Philologie an der Universität Leipzig. 1923 folgte die Habilitation für Deutsche Sprache und Literatur an der Universität Leipzig. 1923 bis 1929 lehrte er als Privatdozent für Deutsche Sprache und Literatur an der Universität Leipzig, 1929 bis 1934 als außerordentlicher Professor. 1928 übernahm er das auf Ost-Mitteldeutschland bezogene Kartenmaterial des deutschen Sprachatlas in Marburg. Er begann ein ostmitteldeutsches Wörterbuch sowie die Erschließung Ostmitteldeutschlands für den Atlas der deutschen Volkskunde. Auch leitete er den Sächsischen Verband für Volkskunde.

Christian Frank (1867 in Günzburg, 1942 in Kaufbeuren) war ein deutscher Priester, Heimatforscher, Herausgeber, aber auch Vordenker völkischen Gedankenguts.Nach der Volksschule trat Frank an das Günzburger Progymnasium, dann an die Königliche Studienanstalt in Neuburg an der Donau über, die er am 1. August 1886 absolvierte. Bis 1889 studierte er katholische Theologie in Dillingen an der Donau. Dann wechselte er für zwei Jahre nach München, wo er neben dem Theologiestudium bei Wilhelm Heinrich Riehl kulturgeschichtliche, volkskundliche und historische Vorlesungen belegte. 1891 wurde Frank in München zum Priester geweiht. Seine erste Dienststelle als Kaplan trat er im September 1891 in Kettershausen an. 1893 bis 1894 war er als Pfarrvikar für ein knappes Jahr in Niederraunau bei Krumbach tätig, ehe er 1894 die Stelle des Hausgeistlichen an der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren mit dem Zweigkrankenhaus Irsee übernahm, die er bis zu seinem Tod im Jahr 1942 innehatte. Frank gehörte zu den herausragenden Wegbereitern der Heimatbewegung im 19. Jahrhundert. 1899 gründete er in Kaufbeuren den zweiten bayerischen Verein zur Förderung der Heimatkunde („Verein Heimat“), der schnell wuchs und über die heimat- und volkskundlichen Interessen auch über die Grenzen des Allgäu hinaus förderte.

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