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Bernhard Maria Jeckel

Franz Plattner

Autograph

Ort: Rom

Datum: November 1857

Artikelnummer: KKS202500612

250,00 €
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Stk

Inhalt

Die Künstler Franz Plattner und Bernhard maria jeckel signieren ihr Werk in Bleistift unter der Darstellung, die Widmung Jeckels geht an Sophie du Fay.

Maße

Das Blatt misst ca. 50,5 x 34 cm.

Zustand

Die Darstellung fein und kontrastiert. Der Bogen dünnen Papiers der rechten oberen Ecke auf ein Trägerpapier montiert,vergilbt, griffspurig, etwas angeschmutzt, stockfleckig, unten links mit Loch. Sonst in Ordnung. Der Träger mit den Bleistiftsignaturen der Künstler unter der Grafik, sowie einer Widmung in der rechten unteren Blattecke, gut lesbar und erhalten. Der Träger vergilbt, gebrauchsspurig, stockfleckig und angeschmutzt, in den kanten bestoßen, berieben und angeschmutzt, verso mit Bleistiftannotationen. Sonst in Ordnung.

Provenienz

Aus Bayerischem Privatbesitz.

Bernhard Maria Jeckel (geboren um 1824 München, gestorben 1884 in Lima) war ein deutscher Künstler. Er war u.a. als Kapuziner in Rom tätig.

Franz Plattner (geboren 1826 in Zirl, Tirol, gestorben 1887 in Innsbruck) war ein österreichischer Kirchenmaler. Er erhielt für drei Jahre künstlerischen Unterricht bei dem Krippenmaler Anton Handl in Hötting bei Innsbruck. 1842 wurde er Schüler von Josef Arnold d. Ä. 1845 begann Plattner eine künstlerische Ausbildung an der Akademie in Wien, in die er 1846 aufgenommen wurde. Er studierte dort bis zum Sommer 1852 bei Leopold Kupelwieser, Carl Rahl, Carl Mayer und Carl Ritter von Blaas. Es folgten zwei Jahre an der Kunstakademie in München bei Heinrich Heß und Johann Schraudolph. 1851 gewann er bei einem Wettbewerb ein kaiserliches Stipendium für einen Studienaufenthalt in Rom. Weitere Lebensstationen sind ein Aufenthalt in Italien im November 1852 und ein Rom-Aufenthalt im Oktober 1853. Im Mai 1855 nahm er am Cervarofest, dem Frühlingsfest der deutschen Künstler in Rom, teil. Im gleichen Jahr erhielt er ein Stipendium des Unterrichtsministeriums. 1857 erhielt er durch kaiserliche Genehmigung ein „außerordentliches Reisestipendium“. Am 8. Juni 1858 wurde Plattner in die Erzbruderschaft vom Campo Santo aufgenommen. Am 29. März 1859 kehrte Plattner nach Innsbruck zurück. Er wirkte an der 1861 gegründeten Tiroler Glasmalerei und Mosaik Anstalt in Innsbruck und machte sich in der Region fortan einen Namen als Kirchenmaler. 1872 wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft der Akademischen Verbindung Austria Innsbruck verliehen. 1882 wurde Plattner Gildemeister der in Innsbruck gegründeten „St.-Lucas-Gilde“.

Sophie Johanna Schlosser du Fay (geb. 1786 als Sophie du Fay in Frankfurtam Main, gestorben 1865 in Neuburg) gehörte zu einer aus Frankreich stammenden, vermögenden Woll- und Seidenhändlerfamilie. Sie heiratete den Frankfurter Juristen und Schriftsteller Johann Heinrich Friedrich Schlosser.

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