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Wolfgang Stresemann
Günther Freiherr von Gall
Brief
02.01.1980, Berlin
Kontext: Brief Inhalt: Stresemann übermittelt von Gall ein Buch und eine Fotografie mit Widmung, außerdem eine Karte mit der Unterschrift seines Vaters Gustav Stresemann, die er einst an seinen Neffen in Spanien sandte. Stresemann hat sonst keine Dokumente ähnlicher Art, da das Archiv im Krieg zerstört wurde. Maße: Das Blatt misst ca. 21 x 15 cm. Zustand: 2 Objekte: Umschlag und Brief. Der Umschlag etwas angeschmutzt, in der Klappe mit grauen Papierresten, vorne unten mit kleinem roten Farbfleck. Der Briefbogen in blauer Tinte sehr gut lesbar, einmal horizontal gefalzt, stellenweise vergilbt, fingerknittrig, knickfaltig und mit roten Farbfecken. Die Ecken etwas knickfaltig. Sonst in gutem Zustand. Provenienz: Aus dem Berliner Kunsthandel erworben.
Grete Gulbransson
Frieda Blell
Brief
03.08.1908, München
Kontext: Brief Inhalt: Grete Gulbransson muss eine Einladung nach Planegg absagen, da sie große Schmerzen hat und hofft, die Karte kommt noch rechtzeitig an. Maße: Das Blatt misst ca. 9 x 13,5 cm. Zustand: 2 Objekte: Umschlag und Karte aus glattem, graumeliertem Papier. Der Umschlag in blauer Tinte beschrieben, sehr gut lesbar, recto mit Postmarke- und stempel, verso weiterer Poststempel. Das Papier ganz leicht vergilbt und griffspurig, in den Kanten bestoßen und etwas angeschmutzt, die Briefklappe etwas knick- und quetschfaltig, hier bräunliche Leimreste. Die Karte in blauer Tinte, sehr gut lesbar. Das Papier in den Kanten minimal bestoßen und angeschmutzt, in den Rändern etwas angeschmutzt. Sehr gut erhalten. Provenienz: Aus dem Nachlass der Familie Putz/ Blell.
Grete Gulbransson
Frieda Blell
Brief
13.08.1907, München
Kontext: Brief Inhalt: Grete Gulbransson schreibt Frieda Blell nach Schwarzburg in Thüringen, freut sich über deren Brief, vermisst sie sehr, wünscht sich, sie würd demnächst in ihre Nähe ziehen, beschließt aber, die Freundin mit Olaf und Eselskarren in Schwarzburg zu besuchen, um mit ihr Schwarzbrot, Cervelatwurst und Milch zu kredenzen. Sie war beim Arzt und hat auffällige Nieren, weswegen ihr eine Diät verordnet wurde. Beschwerden über ein Schaf, das alle Rosen abfrisst und sich dann ins Zimmer erleichtert. Maße: Das Blatt misst ca. 17 x 13 cm. Zustand: 3 Objekte: Umschlag und zwei Briefbögen aus glattem, graumeliertem Papier, die Schrift in blauer Tinte, stellenweise verschmiert, sehr gut lesbar. Der Umschalg oben geöffnet, hier unregelmäßig berissen, leicht vergilbt und griffspurig, angeschmutzt und blass stockfleckig, in den Kanten bestoßen und berieben, recto mit Poststempel- und marke, verso mit Poststempel und zarter Bleistiftannotation unten links. Die Doppelbögen Briefpapier mittig horizontal gefalzt, leicht griffspurig, in den Ecken etwas knickfaltig. In sehr guter Erhaltung. Provenienz: Aus dem Nachlass der Familie Putz/ Blell.
Grete Gulbransson
Frieda Blell
Brief
15.11.1903, ohne Ort
Kontext: Brief Inhalt: Grete Gulbransson versucht, Frieda Blell wortreich zu überreden, sie jetzt sofort zu treffen, um ihr ihre neue Flamme Olaf vorzustellen. Maße: Das Blatt misst ca. 21 x 16,5 cm. Zustand: 3 Objekte: Umschlag und zwei Biefbögen. Der Umschlag verso mit Aufdruck des Landsitz Berlepsch in Planegg, oben geöffnet, die Schrift in grüner Tinte, sehr gut lesbar. Das Papier vergilbt, griffspurig, leicht stockfleckig, in den Kanten bestoßen und angeschmutzt, verso drei grüne Siegellackspuren. Sonst in Ordnung. Die Briefbögen aus unterschiedlichen Papieren, eine Seite Transparentpapier. Die Schrift in grüner Tinte, stellenweise leicht verblasst, dennoch gut lesbar, sowie Annotationen in blauer Tinte. Das Papier zweifach gefalzt, vergilbt und griffspurig, in den Kanten leicht bestoßen und angeschmutzt, der Transparentbogen quetschfaltig, im unteren Drittel mit großem Einriss. Sonst in gutem Zustand. Provenienz: Aus dem Nachlass der Familie Putz/ Blell.
Grete Gulbransson
Frieda Blell
Brief
22.01.1906, München
Kontext: Brief Inhalt: Grete schreibt an ihre Freundinnen Frieda Blell und Ella Räuber in Planegg, sie ist alarmiert, es hat sich ihre Liaison mit Olaaaf Gulbransson herumgesprochen, die "mutter berlepsch" weiß bescheid, Grete hat Angst, dass diese es dem "Hans" (Hans Eduard von Berlepsch-Valendas) erzählt, was sie letztlich tut. Grete bittet die Freundinnen um absolutes Stillschweigen. Verso mit frecher Frauenzeichnung. Maße: Das Blatt misst ca. 21,5 x 14 cm. Zustand: 3 Objekte: Umschlag und 2 Doppelbögen Transparentpapier, in grüner Tinte beschriftet, stellenweise verblasst, dennoch gut lesbar. Die Zeichnung in gutem Zustand. Der Umschlag vergilbt und griffspurig, die Briefklappe knickfaltig und berissen, blass stockfleckig, mit braunen Kleberrresten, die Kanten bestoßen, berieben und angeschmutzt, die Ecken knickfaltig. Die Briefbögen zweifach gefalzt, vergilbt, griffspurig, stockfleckig, in den Kanten und Falzkanten etwas berieben und angeschmutzt, stellenweise kleinere Ein- und Ausrisse. Sonst gut erhalten. Provenienz: Aus dem Nachlass der Familie Putz/ Blell.
Hermann Kerber
Frieda Blell
Kondolenzbrief
21.06.1914, Salzburg
Kontext: Kondolenzbrief Inhalt: Hermann Kerber schickt Frieda Putz Beileidsgrüße zum Tod ihres Vaters. Maße: Das Blatt misst ca. 28 x 22 cm. Zustand: Die Schrift in schwarzer Tinte, sehr gut lesbar und erhalten. Der Bogen grünlichen, linierten Büttens mit Wasserzeichen und oben mit offiziellem Briefkopf, mehrfach gefalzt, leicht vergilbt und griffspurig, ganz vereinzelt winzige, blasse Stockflecken, in den Kanten und Falzkanten leicht bestoßen und angeschmutzt. Sonst sehr gut erhalten. Provenienz: Aus dem Nachlass der Familie Putz/ Blell.
Mimi Mann
Frieda Blell
Postkarte
1929, München
Kontext: Postkarte Inhalt: Mimi Mann bedankt sich für den letzten Brief, hofft, Friedas Reise ist gut verlaufen und die Erkältung vergangen, sie selbst klagt über Müdigkeit. Maße: Das Blatt misst ca. 14,5 x 9,5 cm. Zustand: Die Schrift in schwarzer Tinte, stellenweise verwischt, doch gut lesbar und erhalten. Die Postkarte recto mit dem Bildnis Heinrich Manns von Max Oppenheimer, verso mit Postmarke- und stempel leicht vergilbt, griffspurig, blass stockfleckig, angeschmutzt und leicht berieben, in den Kanten bestoßen und knickfaltig, einige Tintenspuren. Sonst in gutem Zustand. Provenienz: Aus dem Nachlass der Familie Putz/ Blell.
Wilhelm Carl Friedrich Jordan
Autograph
23. Januar 1889, Wiesbaden
Kontext: Autograph Inhalt: Ein Widmung mit Gedicht an eine unbekannte Person. Maße: Das Blatt misst ca. 18,0 x 12,0 cm. Zustand: Die Schrift in schwarzer Tinte, stellenweise leicht verblasst, dennoch gut lesbar und erhalten. Der Doppelbogen mittig horizontal gefalzt, etwas vergilbt und griffspurig, im unteren Drittel Klammerspuren, verienzelt blass stockfleckig, in den Kanten und Falzkanten leicht bestoßen. Sonst in sehr gutem Zustand. Provenienz: Ais Berliner Privatbesitz.
Richard Rost
Richard Rost - Die Entwicklung der Musik im Kriegsgefangenenlager zu Poitiers 1914-1919. - Heft - 1919
1919, Buch, Dokument
Darstellung: Handschriftlichen Aufsatz über die Entwicklung der Musik im Kriegsgefangenenlager in Poitiers, Frankreich. Mit einer auf der Innenseite des Einbandes geschriebenen Widmung des Autors Richard Rost an Gustav Kastner zur Erinnerung an die schönen Zeiten in der schweren Gefangenschaft. Beschriftung: Auf der Vorderseite ein französischer Stempel "Deput et Poitiers Correspondancs". Zustand: Das Papier ist altersbedingt gebräunt, lichtrandig, (Wasser-)fleckig und angeschmutzt. Ränder und Ecken sind bestoßen, berieben, leicht knickspurig, sowie teilweise eingerissen. Die Darstellungen sind in einem guten Zustand. Provenienz: Die Seite stammt aus einer Berliner Privatsammlung.
Ludwig Pfau
Brief - Ludwig Pfau - an - 12/1889
12/1889, Frankfurt/Main
Kontext: Kaiserreich Inhalt: Das auf einem Trägerkarton montierte Blatt, dass aus Frankfurt im Dezember 1889 datiert, weist die Unterschrift des württembergischen Demokraten, Journalisten und Schriftstellers Ludwig Pfau aus unter dem Spruch "Freiheit ist das höchste Gut". Zustand: Der mit schwarzer Tinte und Feder handgeschriebene, kleine querformatige zettel ist auf einen Trägerkarton reversibel am obere Rand mit zwei Klebestreifen montiert. Papier und Trägerkarton sind verbräunt, der Trägerkartonam linken Rand zweifach eingerissen, an den Ecken bestoßen und beschriftet von fremder hand mit "Pfau. Ludwig. Schriftsteller u Journalist". Zudem ist der trägerkarton mit der Ziffer 1098 gestempelt.