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Heinrich Wilhelm Krausnick

Friedrich Wilhelm Grube

Bürgerbrief

Ort: Berlin

Datum: 16. August 1837

Artikelnummer: KKS202600006

400,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
Stk

Inhalt

U. a. von Heinrich Wilhelm Krausnick unterzeichneter Bürgerbrief für den Seidenwirker Friedrich Wilhelm Grube, Berlin 1837.

Maße

Das Blatt misst ca. 37,0 x 22,0 cm.

Zustand

Bürgername und Unterschriften in schwarzer und brauner Tinte, gut lesbar und erhalten. Der Doppelbogen mit Wasserzeichen, recto unten mittig mit geprägtem Papiersiegel, mehrfach gefalzt, gebräunt und griffspurig, stockfleckig, knickfaltig, in den kanten und Falzkanten bestoßen, stellenweise eingerissen und mit kleinen Löchern. Dem Alter entsprechend gut erhalten.

Provenienz

Aus ostdeutschem Privatbesitz.

Heinrich Wilhelm Krausnick (1797 in Potsdam, gestorben 1882 in Berlin) war ein deutscher Jurist und Oberbürgermeister von Berlin. Ab 1816 studierte er Rechtswissenschaften an der Berliner Universität. Nach dem Studium war er als Assessor und Justizrat am Stadtgericht Berlin tätig. 1826 erhielt Krausnick eine Stelle am Oberlandesgericht Breslau, 1830 kehrte er nach Berlin zurück und war dann am preußischen Kammergericht in Berlin tätig. 1831 wurde er ins Preußische Justizministerium berufen. Krausnick wurde 1834 als Nachfolger von Friedrich von Bärensprung zum Oberbürgermeister von Berlin gewählt. Am 31. März 1848 wurde er bei den Wahlen zur Berliner Stadtverordnetenversammlung im Zuge der Deutschen Revolution 1848/1849 abgewählt, kam jedoch 1850 noch einmal für zwölf Jahre in das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt. Mit der Amtszeit von 1834 bis 1849 (mit einer Unterbrechung von zwei Jahren) war Krausnick der bis dahin dienstälteste Oberbürgermeister der Stadt Berlin. Er war 1865 zusammen mit Julius Beer und Ferdinand Meyer Mitbegründer des Vereins für die Geschichte Berlins.

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