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Hans Seiffert

Christian Frank

Karte

Ort: Helmbrechts

Datum: 15. Juni 1931

Artikelnummer: KKS202500447

40,00 €
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Stk

Inhalt

Seiffart bestätigt Frank den angefragten Publikationsaustausch und sendet ihm demnächst die Hefte des laufenden Jahres.

Maße

Das Blatt misst ca. 10,5 x 15 cm.

Zustand

Die Schrift in blauer Tinte, mit Zeitschrift -und Poststempel. Die Karte verso mit Abbildung, links gelocht, gebräunt, griffspurig und vereinzelt blass stockfleckig, etwas angeschmutzt, in den Kanten bestoßen und angeschmutzt. Sonst in guter Erhaltung.

Provenienz

Aus Ostdeutschem Privatbesitz.

Hans Seiffert (geboren 1894, gestorben 1968) war Lehrer und Rektor der Schule in Helmbrechts, Heimatforscher sowie Schriftsteller. Er war beteiligt an der Gründung des Heimatmuseums, des heutigen Oberfränkischen Textilmuseums in den 1930er Jahren und der Wiedereröffnung 1956. Er ist der Verfasser der Chronik von Helmbrechts und zahlreicher heimatkundlicher Schriften über den Frankenwald. Seine wichtigsten Bücher gelten als Standardliteratur und wurden über Jahrzehnte in mehreren Auflagen mit nur geringfügigen Änderungen gedruckt. eiffart war Mitherausgeber des Heimatkalenders für das Fichtelgebirge, Frankenwald und Vogtland und der Kulturwarte. Er war Vorsitzender des Helmbrechtser Lehrervereins von 1924 bis 1930 und unterstützte die Herausgabe der Schriftenreihe Zwischen Waldstein und Döbraberg durch das Schulamt Münchberg. Als Schriftleiter der Jahresschrift Frankenwald gehörte er seit ihrer Ersterscheinung 1925 zur Hauptvorstandschaft des Frankenwaldvereins. Die Redaktion der Vereinszeitschrift unterstand ihm von der Erstausgabe bis zu seinem Tod 1968. Er war Erster Vorsitzender von 1933 bis 1935, stellvertretender Vorsitzender in den Jahren von 1935 bis 1945 und erneut Vorsitzender von 1952 bis 1967. Als Vorsitzender kümmerte er sich um den Erwerb der Wanderheime Schmölz und Viceburg sowie von fünf Aussichtstürmen. Als er sich 1967 nicht mehr zur Wahl stellte, wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Christian Frank (1867 in Günzburg, 1942 in Kaufbeuren) war ein deutscher Priester, Heimatforscher, Herausgeber, aber auch Vordenker völkischen Gedankenguts.Nach der Volksschule trat Frank an das Günzburger Progymnasium, dann an die Königliche Studienanstalt in Neuburg an der Donau über, die er am 1. August 1886 absolvierte. Bis 1889 studierte er katholische Theologie in Dillingen an der Donau. Dann wechselte er für zwei Jahre nach München, wo er neben dem Theologiestudium bei Wilhelm Heinrich Riehl kulturgeschichtliche, volkskundliche und historische Vorlesungen belegte. 1891 wurde Frank in München zum Priester geweiht. Seine erste Dienststelle als Kaplan trat er im September 1891 in Kettershausen an. 1893 bis 1894 war er als Pfarrvikar für ein knappes Jahr in Niederraunau bei Krumbach tätig, ehe er 1894 die Stelle des Hausgeistlichen an der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren mit dem Zweigkrankenhaus Irsee übernahm, die er bis zu seinem Tod im Jahr 1942 innehatte. Frank gehörte zu den herausragenden Wegbereitern der Heimatbewegung im 19. Jahrhundert. 1899 gründete er in Kaufbeuren den zweiten bayerischen Verein zur Förderung der Heimatkunde („Verein Heimat“), der schnell wuchs und über die heimat- und volkskundlichen Interessen auch über die Grenzen des Allgäu hinaus förderte.

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