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Fritz Böhm

Christian Frank

Brief

Ort: Berlin

Datum: 8. Juli 1931

Artikelnummer: KKS202500440

50,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
Stk

Inhalt

Böhm begrüßt die Anfrage Franks, einen Publikationstausch zu beginnen, Böhm muss allerdings die Zusage des Verlags abwarten.

Maße

Das Blatt misst ca. 28,5 x 22,5 cm.

Zustand

Der Brief maschinengeschrieben, die Unterschrift Böhms in Bleistift. Der Bogen links gelocht, mehrfach gefalzt, unregelmäßig vergilbt, griffspurig, stockfleckig und etwas angeschmutzt, knickfaltig, die Kanten und Falzkanten etwas bestoßen und angeschmutzt. Sonst in Ordnung.

Provenienz

Aus Ostdeutschem Privatbesitz.

Friedrich Wilhelm Victor „Fritz“ Böhm (geboren 1880 in Berlin, gestorben 1943 ebenda) war ein deutscher Volkskundler und Gymnasiallehrer. Er studierte Klassische Philologie an der Berliner Universität. Nachdem er 1904 das Rigorosum bestanden hatte, wurde er 1905 mit einer Dissertation über die Symbola der Pythagoreer zum Dr. phil. promoviert. Ende 1905 legte Böhm die Lehramtsprüfung in den Fächern Latein und Griechisch ab, 1906 folgte eine Ergänzungsprüfung im Fach Geschichte. Ab 1906 bis zu seinem Tod war er an untercshiedlichen, ab 1931 bis zu seinem Tod am Prinz-Heinrichs-Gymnasium in Berlin-Schöneberg tätig. Neben dem Schuldienst widmete sich Böhm wissenschaftlichen Studien. Sein Forschungsschwerpunkt war die antike Religion sowie die deutsche Volkskunde. Er verfasste zahlreiche Monografien und Aufsätze sowie Artikel für Paulys Realenzyklopädie der klassischen Altertumswissenschaft. Er war in den 20er Jahren zweiter Vorsitzender des Berliner Vereins für Volkskunde, ab 1928 Leiter der Berliner Zentralstelle des Atlas der deutschen Volkskunde und Herausgeber der Zeitschrift für Volkskunde bis Band 46 (1936/1937).

Christian Frank (1867 in Günzburg, 1942 in Kaufbeuren) war ein deutscher Priester, Heimatforscher, Herausgeber, aber auch Vordenker völkischen Gedankenguts.Nach der Volksschule trat Frank an das Günzburger Progymnasium, dann an die Königliche Studienanstalt in Neuburg an der Donau über, die er am 1. August 1886 absolvierte. Bis 1889 studierte er katholische Theologie in Dillingen an der Donau. Dann wechselte er für zwei Jahre nach München, wo er neben dem Theologiestudium bei Wilhelm Heinrich Riehl kulturgeschichtliche, volkskundliche und historische Vorlesungen belegte. 1891 wurde Frank in München zum Priester geweiht. Seine erste Dienststelle als Kaplan trat er im September 1891 in Kettershausen an. 1893 bis 1894 war er als Pfarrvikar für ein knappes Jahr in Niederraunau bei Krumbach tätig, ehe er 1894 die Stelle des Hausgeistlichen an der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren mit dem Zweigkrankenhaus Irsee übernahm, die er bis zu seinem Tod im Jahr 1942 innehatte. Frank gehörte zu den herausragenden Wegbereitern der Heimatbewegung im 19. Jahrhundert. 1899 gründete er in Kaufbeuren den zweiten bayerischen Verein zur Förderung der Heimatkunde („Verein Heimat“), der schnell wuchs und über die heimat- und volkskundlichen Interessen auch über die Grenzen des Allgäu hinaus förderte.

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