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Albert Köster
Autograph
1923, Handschrift
Kontext: Brief Autograph Albert Köster Inhalt: Brief des Theaterwissenschaftlers, Germanisten und Schriftstellers Albert Köster an einen unbekannten, vermutlich für eine Veranstaltung anfragenden Herrn. Köster lebt in Leipzig, beschwert sich über die nicht fixierten Termine, die ihn Zeit und Mühe kosten. Am 20. könnte er sich einfinden - Kattowitz hatte auch angefragt allerdings noch nicht geantwortet - das ginge vor. Maße: Das Blatt misst ca. 14,0 x 22,0 cm. Zustand: Die Schrift in schwarzer Tinte, gut lesbar und erhalten. Der Bogen vergilbt, griff- und falzspurig, etwas stockfleckig, in den Kanten bestoßen. Sonst gut. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.
Alfred Richard Meyer
Autograph
1913, Gedruckter Briefkopf mit handschriftlichem Text in Tinte.
Kontext: Brief an Max Jungnickel Inhalt: Ein maschinenschriftlich gedruckter Briefbogen mit Kopfzeile „Die Bücherei Maiandros“ und darunter gedruckten Herausgeber- und Adressangaben. Darunter steht ein handschriftlicher Text in violetter Tinte mit Unterschrift sowie einer Datumsangabe. Maße: Das Blatt misst ca. 28,5 x 22,0 cm. Zustand: Die Schrift in blauerTinte, gut lesbar und erhalten, unten mit blauem Verlagsstempel. Der Bogen "Bücherei Maiandros"-Briefpapier links gelocht, minimal gebräunt, griff- und falzspurig, vereinzelt blass stockfleckig, in den Kanten und Faltkanten etwas bestoßen, hier stellenweise winzige Risse. Sonst in gutem Zustand. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.
Anton Wernich
Autograph
1877-1928, Handschrift
Kontext: Konvolut Dokumente Feuerlöschdirektor Anton Wernich Kiel Inhalt: Konvolut von 90 Briefen, 20 Fotografien, einer Zeichnung und einer Postkarte, die Familie Anton und Anna Wernich betreffend. 1883 wurde Wernich von der Provinzialregierung zum ersten Feuerlöschinspektor der Provinz Schleswig-Holstein ernannt, 1901 wurde er zum Feuerlöschdirektor befördert. Die Briefe des vielreisenden Spezialisten richten sich größtenteils an Anna aber auch an die Tochter Elfriede. Vor Dezember 1877 sind Briefe eines Wilhelm an die noch nicht verheiratete Anna gerichtet. Es gibt weiterhin Korrespondenzen der Schwiegereltern Wernich an Anna. Die Fotos zeigen nicht nur die Kernfamilie sondern auch Verwandte sowie die Dienstwohnung in Kiel. Maße: Das Blatt misst ca. 29,0 x 23,0 cm. Zustand: Ca. 112 Dokumente: Briefe, Fotografien und 1 Zeichnung. Die Schrift in Tinte und Bleistift, gut lesbar und erhalten. Die Fotografien teils etwas gedunkelt und vergilbt, an den Rändern stellenweise ausgesilbert. Die Briefe auf unterschiedlichen Papieren, gebräunt, griff- und teils falzspurig, stockfleckig, teils knickfaltig, in den Kanten und Falzkanten bestoßen und berieben, stellenweise berissen. Die Zeichnung mit Bleistift und Kohle, in Tinte bezeichnet, der Bogen gebräunt, griff- und falzspurig, etwas angeschmutzt und stockfleckig., die Kanten bestoßen. Summa in gutem Zustand. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.
Anton Wilhelm August Radloff
Autograph
1870, Handschrift
Kontext: Gedicht Anton Wilhelm August Radloff Inhalt: Geburtstagsgedicht des Pastors Anton Wilhelm August Radloff für den Neubrandenburger Gymnasiallehrer und Philologen Karl Franz Gottlieb Arndt. Maße: Das Blatt misst ca. 17,0 x 10,5 cm. Zustand: Die Schrift in braunschwarzer Tinte, gut lesbar und erhalten. Der Doppelbogen gebräunt, griff- und falzspurig, stockfleckig, in den Rändern etwas angeschmutzt, die Kanten leicht bestoßen. Sonst gut. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.
August Schreitmüller
Konvolut Schriftverkehr Bildhauer August Schreitmüller
1915-1946, Handschrift, Druck
Kontext: Konvolut Schriftverkehr Bildhauer August Schreitmüller Inhalt: Knovolut von Briefen den Bildhauers August Schreitmüller betreffend. Schreitmüller wird von dem Bankier und Kassirer Georg Günther angeschrieben, der im Sächsischen Kunstverein befindlich, bei der Verlosung des Jahres 1943 gewonnen und sich Schreitmüllers Plastik "Musik" ausgesucht hat. Zahlreiche Briefe Günthers an Schreitmüller, an die, die Plastik transportierende Spedition, an den Sächsischen Kunstverein-Vorsitzenden Voß. Enthalten ist auch eine Liste des Sächsischen Kunstvereins mit den zu verlosenden Kunstwerken, desweiteren Ausfuhrbestimmungen, eine Damenfotografie und eine Feldpostkarte des Malers Georg Lührig von 1915. Maße: Das Blatt misst ca. 30,5 x 22,5 cm. Zustand: 27 Objekte: Briefe, teils mit Umschlag, 1 Postkarte, 1 Fotografie. Die Schrift in Bleistift, Tinte, teils Maschinenschrift. Die Bögen gebräunt, griff- und falzspurig, stockfleckig und teils angeschmutzt, in den Kanten bestoßen, hier teils Ein- und Ausrisse, teilweise gelocht. Die Fotografie etwas verblasst, Oberflächenblessuren und ausgesilbert, griffspurig, knickfaltig, gebräunt, blass stockfleckig, in den Kanten bestoßen. Summa in Ordnung. Provenienz: Ais Berliner Privatbesitz.
August Schumann
Hieronymus von Colloredo-Mansfeld
1816, Punktierstich
Darstellung: Ovales Brustbild des österreichischen Feldzeugmeisters Graf Hieronymus Colloredo in Uniform mit Schärpe und Orden. Beschriftung: Unter dem Bildnis steht "GRAF HIERONIMUS COLLOREDO" und darunter "K.K. Oesterrreich. Feldzeugmeister.". Unten mittig steht "Zwickau, bei Schumann.". Maße: Das Blatt misst ca. 27 x 20,6 cm, die Darstellung ca. 14,5 x 9,4 cm. Zustand: Das Blatt ist stark gebräunt, fleckig und weist einen Lichtrand auf, ist aber sonst in einem guten Zustand. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.
Auguste Hüssener
Franz II. (HRR)
um 1859, Stahlstich
Darstellung: Brustbild von Franz I., Kaiser von Österreich, in Uniform mit Ordensschärpe, Orden und Hermelinmantel. Beschriftung: Unterhalb der Darstellung steht "FRANZ I" und darunter "Kaiser von Oesterreich". Am unteren Rand stehen außerdem "Berlin", "Stahlstich v. Auguste Hüssener." und "1838". Maße: Das Blatt misst ca. 15 x 10,4 cm. Zustand: Der Druck ist innerhalb des Blattenrandes beschnitten. Das Blatt ist gebräunt und und auf einen Trägerkarton montiert, die Darstellung ist in einem guten Zustand. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.
Bayerische Genossenschaft des Johanniter-Ordens
Einladung zum Rittertag Bayer. Genossenschaft Johanniter-Orden
1902, Druck
Kontext: Einladung zum Rittertag Bayer. Genossenschaft Johanniter-Orden Inhalt: 2 Bögen. Gedruckte Einladung zum 11. Rittertag der Bayerischen Genossenschaft des Johanniter-Ordens, verso mit Tagesordnung und Dresscode. der zweite Bogen mit Bitte um Beteiligung an einer Ehrengabe für den Kommendator Graf zu Pappenheim. Maße: Das Blatt misst ca. 29,0 x 23,0 cm. Zustand: 2 Bögen, gedruckt, oben rechts teils mit Bleistiftannotationen, gebräunt, griff- und falzspurig, vereinzelt blass stockfleckig, in den Rändern etwas angeschmutzt, die Kanten und Falzkanten bestoßen und stellenweise eingerissen. Sonst in ordnung. Provenienz: Aus süddeutschem Privatbesitz.
Bernard Naudin
Konzertprogramm Paul und Denise Poiret, 18. November 1910
1910, Lichtdruck
Darstellung: Zwei Musiker mit Violine und Cello bereiten sich auf ihr Konzert vor, sortieren ihre Notenblätter und stimmen die instrumente. Dieser Lichtdruck liegt dem Programm zu einem Konzertabend am 18 November 1910 bei Madame Paul Poiret bei. Maße: Das Blatt misst ca. 37 x 28 cm. Zustand: Das Papier ist altersbedingt leicht gebräunt. Das Blatt ist mit der oberen Kante auf dem Trägerpapier, dem Konzertprogramm montiert. Das Papier des letzteren ist altersbedingt gebräunt, fleckig un angeschmutzt und an Ecken und Rändern leicht bestoßen. Im Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.
Bernard Naudin
Programm Konzert Paul und Denise Poiret 23. Feb. 1912
1912, Tuschezeichnung
Darstellung: Programm zu einem Beethoven Konzertabend am 23. Feb. 1912 bei Madame Paul Poiret. Von Bernard Poiret in seiner erfundenen neuen Schriftart in Tusche geschrieben. Eine ursprüngliche Beilage in Form einer Zeichnung oder weiteren Programmdetails ist nicht erhalten. Maße: Das Blatt misst ca. 40,5 x 25,5 cm. Zustand: Das Papier ist altersbedingt gebräunt, fleckig und leicht angeschmutzt. An Ecken und Rändern bestoßen und leicht geknickt. Im Übrigen ist das Programm in einem guten Zustand. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.
Bernard Naudin
Programm Konzert Paul und Denise Poiret 23. Feb. 1912
1912, Tuscheeichnung
Darstellung: Programm zu einem Beethoven Konzertabend am 23. Feb. 1912 bei Madame Paul Poiret. Von Bernard Poiret in seiner erfundenen neuen Schriftart in Tusche geschrieben. Eine ursprüngliche Beilage in Form einer Zeichnung oder weiteren Programmdetails ist nicht erhalten. Maße: Das Blatt misst ca. 40,5 x 25,5 cm. Zustand: Das Papier ist altersbedingt gebräunt, fleckig und leicht angeschmutzt. An Ecken und Rändern bestoßen und leicht geknickt. Im Übrigen ist das Programm in einem guten Zustand. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.
Bibliographisches Institut in Hildburghausen
Auguste von Harrach
1837, Stahlstich
Darstellung: Brustbild der Auguste, Fürstin von Liegnitz, mit lockiger Frisur, Blume im Haar, Perlenkette und Kleid mit Schleifenbesatz. Beschriftung: Unterhalb der Darstellung stehen die Texte "Nach dem Leben gezeichnet", "AUGUSTE" und "FÜRSTIN VON LIEGNITZ". Unten links steht "Druck u. Verlag vom Bibliographischen Institut zu Hildburghausen", unten rechts "Zeitgenossen N°22". Maße: Das Blatt misst ca. 24,9 x 19,6 cm, die Darstellung ca. 16,8 x 11,8 cm. Zustand: Das Blatt hat einen Lichtrand und ist gebräunt aber sonst in einem sehr guten Zustand. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.
Bibliographisches Institut in Hildburghausen
Josias Friedrich Löffler
um 1850, Stahlstich
Darstellung: Brustbild eines älteren Mannes im dunklen Mantel mit weißem Halstuch, nach vorn blickend, in ornamental gerahmtem Rechteck. Beschriftung: Oberhalb links steht "Mᵒ Conv.Lex. Nᵒ300". Unter dem Porträt steht in einer Kartusche "LÖFFLER". Unten mittig steht "Inst. Bibl. excudit.". Maße: Das Blatt misst ca. 24,1 x 15,1 cm, die Darstellung ca. 17 x 10 cm. Zustand: Das Blatt ist fleckig und stark gebräunt. Die Darstellung ist in einem guten Zustand. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.
Bibliographisches Institut in Hildburghausen
Ludwig Börne
um 1850, Stahlstich
Darstellung: Brustbild des Schriftstellers Ludwig Börne in einem pelzbesetzten Mantel, eingefasst von einem ornamentalen Rahmen. Beschriftung: Oberhalb des Rahmens steht "Meyer's Conv. Lex. N° 10". Unter dem Porträt steht "LUDWIG BÖRNE". Darunter steht "Inst. Bibliogr. excudit". Im unteren Rand befindet sich eine handschriftliche Notiz "1786-1837" und "Schriftsteller". Maße: Das Blatt misst ca. 23,4 x 15,5 cm, die Darstellung ca. 19,2 x 13 cm. Zustand: Das Blatt ist beschmutzt aber sonst in einem guten Zustand. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.
Gerhard Marcks
Oberstadtdirektor Heyne
Brief von Gerhard Marcks an Oberstadtdirektor Heyne - 2.2.1962
2.2.1962, Köln-Müngersdorf
Kontext: Bronzeplastik Aufstellungsort Inhalt: Der handgeschriebene Brief des Bildhauers Gerhard Marcks an den Düsseldorfer Oberstadtdirektor Heyne aus dem Februar 1962 hat das Unbehagen des Künstlers mit dem Aufstellungsort des von der Stadt Düsseldorf angekauften "Stehenden Jünglings" (Bronzeplastik, heute Düsseldorf Moorenstraße) zum Inhalt. Zustand: Der mit blauer Tinte und Füller hangeschriebene Brief auf dünnem Briefpapier ist links gelocht, leicht verbräunt und weist zwei Mittelfalze auf. Der obere Rand ist in Höhe der Datierung 1cm eingerissen. Ansonsten ist der Brief in einem sehr guten Zustand.
Ludwig Pfau
Brief - Ludwig Pfau - an - 12/1889
12/1889, Frankfurt/Main
Kontext: Kaiserreich Inhalt: Das auf einem Trägerkarton montierte Blatt, dass aus Frankfurt im Dezember 1889 datiert, weist die Unterschrift des württembergischen Demokraten, Journalisten und Schriftstellers Ludwig Pfau aus unter dem Spruch "Freiheit ist das höchste Gut". Zustand: Der mit schwarzer Tinte und Feder handgeschriebene, kleine querformatige zettel ist auf einen Trägerkarton reversibel am obere Rand mit zwei Klebestreifen montiert. Papier und Trägerkarton sind verbräunt, der Trägerkartonam linken Rand zweifach eingerissen, an den Ecken bestoßen und beschriftet von fremder hand mit "Pfau. Ludwig. Schriftsteller u Journalist". Zudem ist der trägerkarton mit der Ziffer 1098 gestempelt.
Palastdame Annemarie von Ditfurth
Wilhelm Danz
Brief
5.2.1914, Dessau, Schloss Georgium
Kontext: Kunstbesichtigung Inhalt: Im Namen der Erbrpinzessin Leopoldine von Anhalt lädt die Palastdame Annemarie von Ditfurth den Maler Wilhelm Danz mit seinen Zeichnungen am 7.2.1914 um 10:30 ins Schloss Georgium. Maße: Das Blatt misst ca. 9,5 x 14,5 cm. Zustand: Die mit schwarzer Tinte beidseitig beschriebene Einladungskarte auf robustem, leicht verbräuntem Karton ist in einem perfekten Zustand. Sie liegt in einem dazu passenden schlichten, handbeschriebenen, auf der Vorderseite schräg tief eingerissenem Umschlag mit runder, rot-weißer Klebemarke auf der Rückseite "Palastdame I. H. D. Erbprinz. Leopold v. Anhalt".
Heinrich Wölfflin
Karl Theodor Ritter von Heigel
Brief
10.11.1908, Basel
Kontext: Begräbnis Inhalt: Brief auf kleinem Bogen mit Trauerrand des bedeutenden Kunsthistorikers Heinrich Wölfflin an den Präsidenten der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (den Historiker Prof. Karl Theodor Ritter von Heigel) mit Dank für die Spende am Grab des Vaters (Prof. Eduard Wölfflin, klass. Philologe, gest. Am 8.11.1908) und die bekundete Anteilnahme, aus Basel vom 10.11.1908. Maße: Das Blatt misst ca. 18 x 11,5 cm. Zustand: Der mit schwarzer Tinte und Feder auf Papier mit schwarzem Trauerrand hangeschriebene Brief ist verbräunt und weist einen horizontalen Mittelfalz auf. Er ist in einem sehr guten Zustand.
Leo Samberger
Exzellenz [Hippolyt Graf von Bray-Steinburg?]
Brief
26.8.1945, Ebenhausen (Isartal)
Kontext: Geburtstag Ehrerbietung Inhalt: Glückwunschschreiben des bayerischen Malers Leo Samberger zum 70. Geburtstag an eine namentlich nicht genannte, aber dem zeitungsbekannte (sehr wahrscheinlich bayerische) "Exzellenz". Dem ausrechenbaren Geburtsjahr 1842 zufolge könnte es sich bei dem Adressaten um Hippolyt Graf von Bray-Steinburg (geboren am 18.8.1842 - 70 Jahre und acht Tage vor dem Glückwunschschreiben) gehandelt haben - eines bayerischen Diplomaten und Politikers. Dass dessen runder Geburtstag in der Zeitung publik gemacht wurde (wie dem Brief zu entnehmen), ist wahrscheinlich. Maße: Das Blatt misst ca. 22,5 x 18 cm. Zustand: Der mit schwarzer Tinte und Feder handgeschriebene Brief auf dünnem Briefpapier ist leicht verbräunt, weist zwei Mittelfalze auf und ist in einem sehr guten Zustand.
Leo Samberger
Herr Munch
Brief
10.11.1945, o.O. (Geitau?)
Kontext: Antwortschreiben auf Gemäldeanfrage Inhalt: Dieser Brief des 84-jährigen Münchner Malers Leo Samberger (vier Jahre vor dessen Tod)ist das Antwortschreiben auf einen Brief eines nicht näher eruierbaren Herrn Munch (Journalist?). Dieser schrieb dem Maler offenbar einige Fragen zu seiner Arbeit und aktuellen Aufträgen bzw. Gemäldevorhaben ("Beethovenbild". Samberger verneint jegliche Vorhaben. Er sei auf dem Land, seine Rückkehr nach München ungewiß, das Atelier dort geräumt. Er wehrt jegliche Aufträge ab - mit Verweis auf sein Alter, die fehlende Sonne und die Folgen des Krieges: "Der Krieg schlägt seine Wellen überall hin u. Für Leute meines Alters sind seine Folgen besonders fühlbar". Maße: Das Blatt misst ca. 30 x 21 cm. Zustand: Der mit schwarzer Tinte beidseitig handgeschriebene Brief auf schlechtem Briefpapier ist stark verbräunt, weist zwei Mittelfalze auf, die rückseitig partiell an den Rändern mit Klebeband zur Stabilisierung hinterklebt sind. Das Blatt ist am linken Rand gelocht. Das Klebeband schlägt auf die Vorderseit durch.
Leo Samberger
Herr Munch
Brief
17.3.1945, Geitau
Kontext: Kriegsende zerstörungen München von Atelier und Wohnung Inhalt: Abwehrende Antwort des 84-jährigen Malers kurz vor Ende des Krieges auf eine Anfrage eines Herrn Munch. Er schildert seine Lebensumstände (Stadtwohnung und Atelier in München im April 1944 vernichtet, nur wenige Möbel und Bilder gerettet und ausgelagert) und warum er in Folge des Krieges kaum malen kann. Am Ende spicht er den Wunsch aus: "Hoffentlich ist das Ende der Katastrophe doch bald zu errwarten.". Maße: Das Blatt misst ca. 30 x 21 cm. Zustand: Der mit schwarzer Tinte beidseitig handgeschriebene Brief auf Briefpapier ist verbräunt und weist drei vertikale und einen horizontalen Falz auf. Das Blatt ist am linken Rand gelocht. Die Ränder sind glatt und makellos. In der rechten oberen Ecke ist von fremder Hand mit Bleistift der Name des Adressaten Munck vermerkt.
Momme Nissen
Carl Haberstock
Brief
22.6.1912, Bad Oldesloe (Holstein)
Kontext: Gemäldekauf Inhalt: Der lange handgeschriebene Brief des Malers und Schriftstellers Momme Nissens an einen Carl Haberstock in Berlin hat die Preiseinschätzung eines Wilhelm Leibl-Gemäldes (Motiv: linke Hand eines Rembrandt-Deutschen?) und dessen Verkauf durch Nissen an Haberstock zum Inhalt sowie die Fertigung einer fotografischen Reproduktion und die Ausstellung eines Echtheitszertifikats durch Prof. I. Sperl. Maße: Das Blatt misst ca. 22,5 x 28,5 cm. Zustand: Der vierseitige mit blauer Tinter handgeschriebene Brief auf gefaltetem A4-Briefbogenpapier ist am linken Rand gelocht. Das Papier ist leicht vergilbt. Der Brief hat einen horizontalen Mittelfalz, ist aber ansonsten in einem sehr guten Zustand.
Prof. Wilhelm Menzel
Fräulein Krah
Brief
20.1.1962, Dortmund-Kirchhörde
Kontext: Literaturhinweise Inhalt: Das Antwortschreiben Prof. Wilhelm Menzels auf eine Anfrage eines "Fräulein Krah" gibt Empfehlungen und Lektürehinweise zum Thema Sprache, Atmung und Stimme. Menzel, der 1954 in Dortmund zum Professor ernannt wurde, publizierte 1938 ein populäres Liederbuch, das für den Gebrauch in NS-Verbänden, Heim, Schule und Haus bestimmt war. Maße: Das Blatt misst ca. 30 x 21 cm. Zustand: Der mit blauer Tinte einseitig handgeschriebene, A4-formatige Brief weist links oben einen Adresstempel auf. Das Blatt weist einen vertikalen und horizontalen Mittelfalz auf und ist in einem perfekten Zustand.
Cäcilie Brandt
Damenporträt
1843, Lithographie
Darstellung: Brustbild einer jungen Frau mit hochgestecktem Haar, Stirnband, Schal und Kleid mit weiten Puffärmeln. Beschriftung: Unterhalb der Darstellung steht der Spruch "Wirke Gutes, du nährest der Menschheit göttliche Pflanze, Bilde Schönes, du streust Keime der göttlichen aus." Maße: Das Blatt misst ca. 23 x 13,6 cm, die Darstellung ca. 12,5 x 10,6 cm. Zustand: Das Blatt ist beschmutzt, wasserfleckig, geknickt, an den Ecken bestossen. Sonst in einem guten Zustand. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.
Carl Jakob Hermann Weiß
Brief
1874, Berlin
Kontext: Tannhäuser Inhalt: Der offenbar eine wissenschaftliche Anfrage beantwortende Brief referiert über bildliche Darstellungen "aus dem Sagenkreise des Tannhäuser" . Erwähnt wird u.a. Der "Sängerkrieg" von Moritz Schwind im Landgrafensaal der Wartburg. Maße: Das Blatt misst ca. 22,8 x 28,6 cm. Zustand: Der mit Feder und brauner Tinte handgeschriebene Brief auf Briefpapier ist verbräunt, verschmutzt, vertikal einmal und horizontal zweimal geknickt und in einem altersgemäß sehr guten Zustand.
Carl Rudolph August von Kielmannsegge
Erlass illegaler Getreidehandel Hannover 1792
1792, Druck
Kontext: Erlass illegaler Getreidehandel Hannover 1792 Inhalt: Erlass gegen den immer wieder illegal betriebenen Getreidehandel zwischen den Ortschaften ohne Stadtgerechtigkeit. Mit Bitte um Meldung solcher Vergehen und Strafandrohung. Maße: Das Blatt misst ca. 33,5 x 20,5 cm. Zustand: Der Bogen etwas griff- und falzspurig, gebräunt, leicht stockfleckig, quetschfaltig, in den Kanten etwas bestoßen. Sonst gut. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.
Carl Schwarzmann
Brief Bankier Carl Schwarzmann Straßburg
1895, Handschrift
Kontext: Brief Bankier Carl Schwarzmann Straßburg Inhalt: Brief des Straßburger Privatbankiers carl Schwarzmann an Regierungsdirektor Otto von und zu Aufsess mit dem Vermerk, dass er den Gegenwert seiner Casino- Obligation in bayerischen Briefmarken beifügt. Zustand: Geschäftspapier, die Schrift in brauner Tinte, gut lesbar und erhalten. Der Bogen gebräunt, griff- und falzspurig, vereinzelt blass stockfleckig, in den Rändern leicht angeschmutzt, in den Kanten wellig und bestoßen, hier teils eingerissen. Sonst in Ordnung. Provenienz: Aus süddeutschem Privatbesitz.
Carl Traugott Riedel
Ernst Moritz Arndt
um 1820, Punktierstich
Darstellung: Dargestellt ist ein Brustporträt von Ernst Moritz Arndt im dunklen hochgeschlossenen Mantel vor punktiert ausgeführtem Hintergrund. Beschriftung: Unter dem Porträt steht "ERNST MORITZ ARNDT.". Unten mittig steht "Zwickau bei Gebr. Schumann.". Maße: Das Blatt misst ca. 24,2 x 17,5 cm, die Darstellung ca. 11,5 x 7,1 cm. Zustand: Das Blatt ist stark gebräunt, fleckig an den Rändern eingerissen und fleckig. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.
Carl Wilhelm Medau
Ludwig von Schwanthaler
um 1830, Holzstich
Darstellung: Brustbild eines sitzenden bärtigen Mannes mit Pelzkragen, der an einem Tisch mit Stift und Papier dargestellt ist. Beschriftung: Unten mittig steht "Schwanthaler". Links unterhalb der Darstellung steht "C. W. Medau in Treuenbrietzen". Maße: Das Blatt misst ca. 24 x 18,8 cm, die Darstellung ca. 17 x 16 cm. Zustand: Das Blatt ist stark gebräunt, an den Rändern eingerissen und fleckig. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.
Charles Kendall Adams
Rudolf Cronau
Brief
4.1.1892, Ithaca, N.Y.
Kontext: Buchpublikation und Übersetzung Inhalt: In dem zweiseitigen Brief des zweiten Rektors der Cornell University Ithaca New York, Charles Kendall Adams geht es um die englische Übersetzung und Publikation von Rudolf Cronaus "Amerika - Die Geschichte seiner Entdeckung". Adams empfiehlt ihm passende Verlage. Maße: Das Blatt misst ca. 27 x 20,3 cm. Zustand: Der maschinenschriftliche Brief auf Papier mit schwarzem Briefkopf bedruckten Briefpapier der Cornell University Ithaca, New York ist horizontal und zweifach vertikal gefaltet, leicht verbräunt und in einem sehr guten Zustand.