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Thomas Ohm
Thomas Ohm (geboren 1892 in Westerholt als Philipp Ohm, gestorben 1962 in Süchteln) war ein deutscher Benediktiner-Pater, Theologe und Missionswissenschaftler. Ab 1903 besuchte er das Gymnasium Petrinum in Recklinghausen, an dem er 1912 das Abitur ablegte. Danach trat er als Novize in die Erzabtei Sankt Ottilien ein. 1913 legte er die einfachen Gelübde ab und nahm den Ordensnamen Thomas an. 1920 wurde er zum Priester geweiht. Sein Studium der Philosophie und der Theologie wurde durch den Dienst im Ersten Weltkrieg unterbrochen. Prägende Lehrer waren Joseph Schmidlin, der Begründer der Missionswissenschaft, in Münster und Martin Grabmann in München. 1924 wurde er an der Universität München zum Doktor der Theologie promoviert. Ab dem Jahr 1926 war Thomas Ohm als Privatdozent an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg tätig. Dort habilitierte er sich 1930. Die Missionswissenschaft vertrat er ab 1932 an der Universität Würzburg. Am 25. Mai 1946 bot ihm das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus an, seine alte Stellung als Privatdozent wieder wahrzunehmen, was er allerdings nicht tat, da er die ihm am 2. September 1946 von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster angetragene Professur der Missionswissenschaft annahm. Bis zum Jahre 1961 war er Schriftleiter und Herausgeber der Zeitschrift für Missions- und Religionswissenschaft (ZMR). Am 29. August 1960 würdigte Papst Johannes XXIII. Ohms Leistungen, indem er ihn in die Pontificia Commissio de Missionibus Praeparatoria Concilii Vaticani II, eine der das Zweite Vatikanische Konzil vorbereitenden Kommissionen, berief.
Thomas Ohm
Karl Borromäus Glock
Brief
25.11.1950, Münster
Kontext: Brief Inhalt: Ohm muss den Wunsch Glocks, eine Abhandlung über den "fernen Osten" schreiben leider ablehnen, da er andere Schwerpunkte hat und auch an eigenen Pprojekten laboriert, er kann ihm auch niemanden nennen, der das Thema befriedigend behandeln könnte. Maße: Das Blatt misst ca. 15 x 10,5 cm. Zustand: Die Schrift in blauer Tinte gut lesbar. Die Karte verso auf ein Trägerpapier montiert, etwas gebräunt, griffspurig, in den Ecken und Kanten etwas angeschmutzt, in den Rändern kleine Quetschfalten und Einrisse, unten mittig Kleberspuren. Der Träger unregelmäßig gebräunt, rechts oben und unten mit Tinten- und Bleistiftannotation, verso mittig angerissen. Sonst gut erhalten. Provenienz: Im Berliner Kunsthandel erworben.