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Leo Putz
Leo Putz (geboren 1869 in Meran, gestorben 1940 ebenda) war ein Tiroler Künstler, dessen Werk Jugendstil, Impressionismus und Expressionismus widerspiegelt. Schwerpunkt seiner Arbeit sind Figuren-, Akt- und Landschaftsbilder. Putz ging mit 16 Jahren nach München und nahm zeichenunterricht bei seine, Stiefbruder Robert Poetzelberger, ab 1889 studierte er an der Münchner Akademie der Bildenden Künste und der Acadèmie Julian in Paris. Sein erstes Atelier bezog Leo Putz 1897 in München. Im gleichen Jahr trat er als Ordentliches Mitglied der Secession in München bei. 1899 wirkte er als Mitbegründer der Künstlervereinigung "Die Scholle", zu der unter anderem Walter Georgi, Fritz, Erich Erler sowie Adolf Münzer zählten. Putz arbeitete auch intensiv an dem Wochenblatt Jugend mit, das viele Werke von Leo Putz als Gemäldereproduktionen oder als Titelblatt veröffentlichte. In dieser Zeit war der Künstler auch als Gebrauchsgraphiker tätig. 1909 erwarb Putz die bayerische Staatsangehörigkeit, die Voraussetzung für den ihm im gleichen Jahr verliehenen Professortitel. Zwischen 1909 und 1914 verbrachte Leo Putz die Sommermonate bei Schloss Hartmannsberg im bayerischen Chiemgau im Sinne der Plein-air-Malerei, weshalb er auch zu den Chiemseemalern zählt. 1913 heiratete er sein langjähriges Modell, die Künstlerin Frieda Blell. Leo Putz brach im Januar 1929 mit seiner Familie nach Südamerika auf und arbeitete bis 1933 in Brasilien und Argentinien als Professor an der Academia de Belas Artes in Rio de Janeiro. 1937 wurden seine Arbeiten als "entartet" diffamiert und er erhielt in Deutschland Berufsverbot.
Adolf Höfer
Leo Putz
Feldpostkarte
24.02.1915, Comines
Kontext: Feldpostkarte Inhalt: Adolf Höfer schickt Leo Putz eine Feldpostkarte aus Flandern und berichtet von den anstehenden Aktionen. Die Truppe soll in einigen Tagen in einen kleinen belgischen Ort abrücken und da allen Gummi beschlagnahmen und per Schiff nach Deutschland überführen - sofern ihnen die Engländer keinen Strich durch die Rechnung machen. Maße: Das Blatt misst ca. 9 x 14 cm. Zustand: Die Schrift in blauer Tinte, gedunkelt und stellenweise etwas verblasst, dennoch sehr gut lesbar und erhalten. Die Postkarte recto mit Kolonial-Motiv, verso mit Feldpoststempel, leicht vergilbt und griffspurig, in den Kanten bestoßen und angeschmutzt, vereinzelt winzige blasse Stockflecken. Sonst in gutem Zustand. Provenienz: Aus dem Nachlass der Familie Putz/ Blell.
Angelo Jank
Leo Putz
Karte
1913, München
Kontext: Karte Inhalt: Glückwünsche des Malers Angelo Jank an Leo Putz zu dessen Vermählung mit Frieda Blell. Maße: Das Blatt misst ca. 6,5 x 10,5 cm. Zustand: Die Schrift in schwarzer Tinte, stellenweisse etwas verblasst, doch sehr gut lesbar und erhalten. Die Visitenkarte aus festem chamoisfarbenen Papier, etwas vergilbt und griffspurig, in den kanten etwas bestoßen. Sonst in sehr gutem Zustand. Provenienz: Aus dem Nachlass der Familie Putz/ Blell.
Dr. Johannes Kaempf
Frieda Blell
Glückwunschkarte
1915, Berlin
Kontext: Glückwunschkarte Inhalt: Reichstagspräsident Johannes Kaempf gratuliert Leo und Frieda Putz zur Geburt ihres Sohnes. Maße: Das Blatt misst ca. 7 x 11 cm. Zustand: Die Schrift in schwarzer Tinte, sehr gut lesbar und erhalten. Die Visitenkarte recto mit Namens- und Adressprint, leicht vergilbt und griffspurig, punktuell winzige blasse Stockflecken, die Kanten etwas bestoßen und angeschmutzt. Sonst in sehr gutem Zustand. Provenienz: Aus dem Nachlass der Familie Putz/ Blell.
Dr. Johannes Kaempf
Frieda Blell
Glückwunschkarte
1915, Berlin
Kontext: Glückwunschkarte Inhalt: Reichstagspräsident Johannes Kaempf gratuliert Leo und Frieda Putz zur Geburt ihres Sohnes. Maße: Das Blatt misst ca. 7 x 11 cm. Zustand: Die Schrift in schwarzer Tinte, sehr gut lesbar und erhalten. Die Visitenkarte recto mit Namens- und Adressprint, leicht vergilbt und griffspurig, punktuell winzige blasse Stockflecken, die Kanten etwas bestoßen und angeschmutzt. Sonst in sehr gutem Zustand. Provenienz: Aus dem Nachlass der Familie Putz/ Blell.
Fritz Erler
Frieda Blell
Feldpostkarte
15.11.1914, Lille
Kontext: Feldpostkarte Inhalt: Fritz Erler befindet sich im eroberten, teils zerstörten Lille, ist seit 5 Wochen unterwegs und hofft, Anfang Dezember wieder in München sein zu können. Maße: Das Blatt misst ca. 9 x 14 cm. Zustand: Die Postkarte mit Bleistift beschrieben, stellenweise verwischt, dennoch gut lesbar und erhalten. Das Papier technikbedingt angeschmutzt, griffspurig, etwas vergilbt und stockfleckig, in den Kanten bestoßen, berieben und angeschmutzt, Sonst in gutem Zustand. Provenienz: Aus dem Nachlass der Familie Putz/ Blell.
Fritz Osswald
Frieda Blell
Brief
06.03.1911, München
Kontext: Brief Inhalt: Fritz Osswald lädt Frieda Blell zum Abendessen ein, hat vorher schon mit deren Freund Leo Putz gesprochen, der zum vorgeschlagenen Zeitpunkt auch könne. Sollte das Datum nicht passen, könne man telefonieren. Maße: Das Blatt misst ca. 18,5 x 14,5 cm. Zustand: Die Schrift in blauer Tinte, etwas verblasst, doch gut lesbar und erhalten. Der gräuliche Briefbogen mit Adressdruck oben rechts, mittig horizontal gefalzt, vergilbt, griffspurig und blass stockfleckig, in den Kanten etwas bestoßen und angeschmutzt, die Ränder teils knickfaltig. Sonst in gutem Zustand. Provenienz: Aus dem Nachlass der Familie Putz/ Blell.
Fritz Osswald
Leo Putz
Karte
18.08.1913, München
Kontext: Karte Inhalt: Glückwünsche des Malers Fritz Osswald und seiner Frau Elsbeth an Leo Putz zu dessen Vermählung mit Frieda Blell. Maße: Das Blatt misst ca. 9,5 x 14,5 cm. Zustand: Die Schrift in schwarzer Tinte, stellenweisse etwas verblasst, doch sehr gut lesbar und erhalten. Die Karte aus festem grau-blauem Papier oben mit offiziellem Briefkopf des Künstlers, etwas vergilbt und griffspurig, blass stockfleckig, in den Ecken leicht knickfaltig, die Kanten bestoßen und etwas angeschmutzt. Sonst in sehr gutem Zustand. Provenienz: Aus dem Nachlass der Familie Putz/ Blell.
Gustav Johannes Buchner
Frieda Blell
Karte
12.05.1915,
Kontext: Karte Inhalt: Buchner und Ehefrau gratulieren Leo und Frieda Putz zur geburt des Sohnes im Mai 1915. Maße: Das Blatt misst ca. 6 x 10 cm. Zustand: Die Schrift in schwarzer Tinte, teils verblichen doch gut lesbar und erhalten. Recto mit Namensaufdruck. Die Karte aus dünnem Papier, in den Rändern unregelmäßig beschnitten, unregelmäßig gebräunt, griffspurig, blass stockfleckig. Sonst in Ordnung. Provenienz: Aus dem Nachlass der Familie Putz/ Blell.
Hans Roth
Frieda Blell
Brief
09.05.1915, München
Kontext: Brief Inhalt: Hans und Lelly Roth schicken dem befreundeten Künstlerpaar leo und Frieda Putz herzliche Glückwünsche zur Gebiurt ihres Sohnes. Maße: Das Blatt misst ca. 22,5 x 18 cm. Zustand: Die Schrift in schwarzer Tinte, sehr gut lesbar und erhalten. Der Bogen Bütten mit Wasserzeichen, zweifach gefalzt, leicht vergilbt und griffspurig, vereinzelt winzige blasse Stockflecken, in den Kanten leicht bestoßen und gequetscht, im oberen und unteren Rand winzige Einrisse. Sonst in sehr gutem Zustand. Provenienz: Aus dem Nachlass der Familie Putz/ Blell.
Hans Roth
Frieda Blell
Brief
23.12.1913, München
Kontext: Brief Inhalt: Der Großteil des Textes ist von Lelly Roth geschrieben und an Frieda adressiert, sie berichtet von ihrem zahnweh und dem unterhaltsamen Zahnarzt, einem Schwerenöter, weiter von ihren Weihnachtsplänen und den geschenken, die sie Hans zu machen gedenkt. Hans hat sich mit Weihnachtsgrüßen auf der ersten Briefseite zwischen Datum und Anrede verewigt. Maße: Das Blatt misst ca. 18 x 15 cm. Zustand: Die Schrift beider in schwarzer Tinte und Bleistift, sehr gut lesbar und erhalten. Der Doppelbogen Bütten mit Wasserzeichen, mittig horizontal gefalzt, in den Rändern unregelmäßig berissen, leicht vergilbt und griffspurig, vereinzelt winzige blasse Stockflecken, in den Kanten leicht bestoßen, ein winziges Löchlein auf der ersten Seite unten links. Sonst in sehr gutem Zustand. Provenienz: Aus dem Nachlass der Familie Putz/ Blell.