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Christian Frank
Christian Frank (1867 in Günzburg, 1942 in Kaufbeuren) war ein deutscher Priester, Heimatforscher, Herausgeber, aber auch Vordenker völkischen Gedankenguts.Nach der Volksschule trat Frank an das Günzburger Progymnasium, dann an die Königliche Studienanstalt in Neuburg an der Donau über, die er am 1. August 1886 absolvierte. Bis 1889 studierte er katholische Theologie in Dillingen an der Donau. Dann wechselte er für zwei Jahre nach München, wo er neben dem Theologiestudium bei Wilhelm Heinrich Riehl kulturgeschichtliche, volkskundliche und historische Vorlesungen belegte. 1891 wurde Frank in München zum Priester geweiht. Seine erste Dienststelle als Kaplan trat er im September 1891 in Kettershausen an. 1893 bis 1894 war er als Pfarrvikar für ein knappes Jahr in Niederraunau bei Krumbach tätig, ehe er 1894 die Stelle des Hausgeistlichen an der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren mit dem Zweigkrankenhaus Irsee übernahm, die er bis zu seinem Tod im Jahr 1942 innehatte. Frank gehörte zu den herausragenden Wegbereitern der Heimatbewegung im 19. Jahrhundert. 1899 gründete er in Kaufbeuren den zweiten bayerischen Verein zur Förderung der Heimatkunde („Verein Heimat“), der schnell wuchs und über die heimat- und volkskundlichen Interessen auch über die Grenzen des Allgäu hinaus förderte.
Bundesleitung des Deutschen Böhmerbundes
Christian Frank
Karte
22. September 1929, Budweis
Kontext: Karte Inhalt: Man bittet um regelmäßige Zusendung der "Deutschen Gaue" an die angegebene Adresse. Maße: Das Blatt misst ca. 9,5 x 14,5 cm. Zustand: Die Postkarte teilbedruckt, die Schrift in schwarzer Tinte, gut lesbar und erhalten, hier auch ein Vereinsstempel, verso mit Postmarken und- stempel. Der Bogen griffspurig, etwas gebräunt, blass stockfleckig und angeschmutzt, in den Kanten bestoßen und angeschmutzt. Sonst gut erhalten. Provenienz: Aus Ostdeutschem Privatbesitz.
Josef Taschek
Christian Frank
Brief
30. September 1929, Budweis
Kontext: Brief Inhalt: Taschek möchte die Verbindung zu den "Deutschen Gauen" wiederherstellen und erbittet regelmäßigen Bezug und Rechnung hierfür. Maße: Das Blatt misst ca. 29 x 23 cm. Zustand: Der Brief maschinengeschrieben, die Unterschrift in brauner Tinte und mit Vereinsstempel, mit Bleistiftannotationen und Markierung in blauem Farbstift, unten dreifacher Eingangsstempel. Der Bogen mit Wasserzeichen und Briefkopf mehrfach gefalzt, links gelocht, gebräunt, griffspurig, stockfleckig, etwas knick- und quetschfaltig, leicht angeschmutzt, in den Kanten und Falzkanten bestoßen und angeschmutzt. Sonst in Ordnung. Provenienz: Aus Ostdeutschem Privatbesitz.
Matthias Blank
Christian Frank
Brief
20. Dezember 1912, München
Kontext: Brief Inhalt: Die dem Brief beigefügte Visitenkarte des Pfarrers Fäßler bezeugt dessen Vermittlungsarbeit zwischen Blank und Frank, letzterer sucht einen Mitarbeiter für die Zeitschrift "Deutsche Gaue", Blanks Brief fungiert als Bewerbungsschreiben auf diese Stelle. Maße: Das Blatt misst ca. 22,5 x 14,5 cm. Zustand: 2 Objekte: Brief und Visitenkarte. Die Schrift in brauner Tinte, stellenweise etwas verblasst, dennoch gut erhalten und lesbar. Der Doppelbogen recto oben mit verblasstem blauem Namensstempel sowie blauem Eingangsstempel, links gelocht, mittig horizontal gefalzt, vergilbt, griffspurig, stockfleckig und leicht angeschmutzt, in den Kanten und Falzkanten leicht bestoßen und angeschmutzt. Sonst in gutem Zustand. Die Visitenkarte in schwarzer Tinte beschrieben, gut erhalten und lesbar. Etwas griffspurig und vergilbt, sonst gut. Provenienz: Aus Ostdeutschem Privatbesitz.
Matthias Blank
Christian Frank
Brief
31. Dezember 1912, München
Kontext: Brief Inhalt: Krimiautor Matthias Blank wurde von Frank zur Mitarbeit gebeten, dieser hatte ihm zuvor einige Ausgaben der "Deutschen Gaue" geschickt, die Blank studiert hat - er hat nun noch Fragen zu Organisation und Vergütung. Maße: Das Blatt misst ca. 22,5 x 14,5 cm. Zustand: Die Schrift in brauner Tinte, stellenweise etwas verblasst, dennoch gut erhalten und lesbar. Der Doppelbogen recto oben mit blauem Namensstempel sowie blauem Eingangsstempel, links gelocht, mittig horizontal gefalzt, vergilbt, griffspurig, stockfleckig und leicht angeschmutzt, in den Kanten und Falzkanten leicht bestoßen und angeschmutzt. Sonst in gutem Zustand. Provenienz: Aus Ostdeutschem Privatbesitz.