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Abraham Voß
Abraham Voß (geboren 1785 in Eutin, gestorben 1847 in Düsseldorf) war ein deutscher Philologe, Pädagoge, Theologe und ein Sohn des Dichters und Übersetzers Johann Heinrich Voß. Er immatrikulierte sich 1802 an der Universität Jena, setzte sein Studium der Evangelischen Theologie und Klassischen Philologie ab 1805 in Heidelberg fort. Voß arbeitete als Haus- und ab 1810 als Gymnasiallehrer in Rudolstadt. 1821 wurde er Oberlehrer am Königlich-Preußischen gymnasium Kreuznach, später gymnasialprofessor. Voß gab viele Werke seines Vaters heraus und arbeitete mit an dessen neunbändiger Übersetzung von Shakespeare-Dramen. Er kümmerte sich nach dem Tode seines 1822 verstorbenen Bruders Heinrich und dem Ableben seines Vaters 1826 um deren literarische Nachlässe und setzte sich bei der badischen Regierung gegen den Verkauf von Nachdrucken der Werke seines Vaters ein.
Barthold Georg Niebuhr
Barthold Georg Niebuhr (geboren 1776 in Kopenhagen, gestorben 1831 in Bonn) war ein deutscher Althistoriker und Philologe. Der sprachbegabte Niebuhr studierte an der Universität Kiel, brach das Studium ab und arbeitete zunächst im dänischen Staatsdienst. 1806 ging er nach Berlin, wo er bis 1810 im preußischen Staatsdienst arbeitete, ab 1810 gab er Geschichtsvorlesungen an der neu gegründeteten Universität Berlin. Von 1816 bis 1823 fungierte er als preußischer Gesandter beim Heiligen Stuhl. Im Jahr 1825 wurde er als Professor an die 1818 gegründete Universität Bonn berufen. Seit 1809 war er korrespondierendes Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften, 1822 wurde er in die American Academy of Art and Sciences gewählt, 1827 folgte die Ehrenmitgliedschaft an der Russischen Akademie der Wissenschaften St. Petersburg.