Richard Wilde (geboren 1872 in Berlin; gestorben 1938 im KZ Sachsenhausen, Oranienburg) war ein deutscher Schriftsteller, Journalist und (Stummfilm-)Drehbuchautor. Wilde war Journalist des Berliner Börsen-Courier. Zuletzt wohnhaft in der Wielandstr. 30, Charlottenburg-Wilmersdorf, Berlin wurde er kurz nach der Reichspogromnacht in Schutzhaft genommen und dort am 29. November 1938 im Alter von 66 Jahren ermordet, ebenso wie sein Sohn 1943 in Auschwitz.[