Max Slevogt (geboren 1868 in Landshut; gestorben 1932 in Leinsweiler-Neukastel) war ein deutscher Maler, Grafiker, Bühnenbildner und einer der wichtigsten Vertreter des deutschen Impressionismus. Er studierte ab 1884 an der Akademie der Bildenden Künste München bei Wilhelm von Diez, Karl Raupp und Johann Caspar Heterich sowie an der Académie Julian Paris. Mit seinem Freund Robert Breyer machte er eine Studienreise nach Italien und zog anschließend nach München, wo er Mitglied der Freien Vereinigung der XXIV wurde. Starke Einflüsse waren Wilhelm Leibl, Arnold Böcklin und Rembrand. Seinen Durchbruch hatte er mit einer Beteiligung an einer Ausstellung der Berliner Secession. 1900 stellte er auf der Pariser Weltausstellung aus. Gemeinsam mit Lovis Corinth zog er nach Berlin und wurde Mitglied der Berliner Secession. In den folgenden Jahren war er als Bühnenbildner tätig und machte eine Studienreise nach Ägypten. Während des Ersten Weltkriegs war er als Kriegsmaler an der Westfront.