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Ella Räuber
Ella Räuber (geboren 1874 in Elbing, gestorben 1963 in Biedenkopf) war eine deutsche Malerin und Grafikerin. Nach einer Ausbildung als Weißnäherin ging Räuber auf die Kunstgewerbeschule in Berlin, wechselte an die Münchner Damenakademie, wo sie zwischen 1901 und 1904/05 eingeschrieben war. Im Semester 1905/06 und 1906/07 unterrichtete sie selbst dort Geometrie. Ihre Lehrer waren u. a. Max Feldbauer in Kopf- und Aktzeichnen sowie Leo Putz in Komposition und Aquarell. Von 1905 bis 1919 war Räuber ordentliches Mitglied im Münchner Künstlerinnenverein, der die Damenakademie gegründet hatte und als Alternative zu der den Frauen verschlossenen Münchner Kunstakademie betrieb. In den Sommern vor dem Ersten Weltkrieg schloss sie sich einer Gruppe von Kunstschaffenden an, die sich um Leo Putz zusammengefunden hatte und bei Schloss Hartmannsberg im Chiemgau Freiluftmalerei betrieb. Zusammen mit Leo Putz stattete sie im Auftrag der Münchner Vereinigung für angewandte Kunst 1910 auf dem Pariser Herbstsalon im Grand Palais einen Repräsentationsraum mit zwei Blumenbildern als Supraporten aus. Beeindruckt vom japanischen Farbholzschnitt, der 1910 im Münchner Glaspalast gezeigt wurde, besuchte Ella Räuber Kurse bei Emil Orlik, um diese Drucktechnik zu erlernen. Ihre mehrfarbigen Holz- und Linolschnitte im Handdruckverfahren machten sie bekannt.
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Ella Räuber
Ella Räuber (geboren 1874 in Elbing, gestorben 1963 in Biedenkopf) war eine deutsche Malerin und Grafikerin. Nach einer Ausbildung als Weißnäherin ging Räuber auf die Kunstgewerbeschule in Berlin, wechselte an die Münchner Damenakademie, wo sie zwischen 1901 und 1904/05 eingeschrieben war. Im Semester 1905/06 und 1906/07 unterrichtete sie selbst dort Geometrie. Ihre Lehrer waren u. a. Max Feldbauer in Kopf- und Aktzeichnen sowie Leo Putz in Komposition und Aquarell. Von 1905 bis 1919 war Räuber ordentliches Mitglied im Münchner Künstlerinnenverein, der die Damenakademie gegründet hatte und als Alternative zu der den Frauen verschlossenen Münchner Kunstakademie betrieb. In den Sommern vor dem Ersten Weltkrieg schloss sie sich einer Gruppe von Kunstschaffenden an, die sich um Leo Putz zusammengefunden hatte und bei Schloss Hartmannsberg im Chiemgau Freiluftmalerei betrieb. Zusammen mit Leo Putz stattete sie im Auftrag der Münchner Vereinigung für angewandte Kunst 1910 auf dem Pariser Herbstsalon im Grand Palais einen Repräsentationsraum mit zwei Blumenbildern als Supraporten aus. Beeindruckt vom japanischen Farbholzschnitt, der 1910 im Münchner Glaspalast gezeigt wurde, besuchte Ella Räuber Kurse bei Emil Orlik, um diese Drucktechnik zu erlernen. Ihre mehrfarbigen Holz- und Linolschnitte im Handdruckverfahren machten sie bekannt.
Grete Gulbransson
Frieda Blell
Brief
22.01.1906, München
Kontext: Brief Inhalt: Grete schreibt an ihre Freundinnen Frieda Blell und Ella Räuber in Planegg, sie ist alarmiert, es hat sich ihre Liaison mit Olaaaf Gulbransson herumgesprochen, die "mutter berlepsch" weiß bescheid, Grete hat Angst, dass diese es dem "Hans" (Hans Eduard von Berlepsch-Valendas) erzählt, was sie letztlich tut. Grete bittet die Freundinnen um absolutes Stillschweigen. Verso mit frecher Frauenzeichnung. Maße: Das Blatt misst ca. 21,5 x 14 cm. Zustand: 3 Objekte: Umschlag und 2 Doppelbögen Transparentpapier, in grüner Tinte beschriftet, stellenweise verblasst, dennoch gut lesbar. Die Zeichnung in gutem Zustand. Der Umschlag vergilbt und griffspurig, die Briefklappe knickfaltig und berissen, blass stockfleckig, mit braunen Kleberrresten, die Kanten bestoßen, berieben und angeschmutzt, die Ecken knickfaltig. Die Briefbögen zweifach gefalzt, vergilbt, griffspurig, stockfleckig, in den Kanten und Falzkanten etwas berieben und angeschmutzt, stellenweise kleinere Ein- und Ausrisse. Sonst gut erhalten. Provenienz: Aus dem Nachlass der Familie Putz/ Blell.