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Carl Martin von Feuerstein
Carl Martin von Feuerstein (geboren 1856 in Barr (Elsass); gestorben 1931 in München) war ein deutscher Maler des Impressionismus und des Jugendstils. Als Sohn des Billdhauers Johann Martin Feuerstein kam er früh mit den bildenden Künsten in Berührung. Nach dem Abitur 1870 studierte er zunächst an der Münchener Akademie bei Alexander Strähuber und Julius Diez und im Anschluss in Paris bei Luc-Olivier Merson. Nach Erfolgen im Pariser Salon kehrte er ab 1883 zurück nach München, wo er neben seinen bisherigen Aufträgen durch das Zeichnen von Kartons für Kirchenfenster mit der religiösen Kunst in Berührung kam. Es folgten viele Aufträge für Altarbilder, Fresken und Kirchenfenster für das Elsass, Italien, die Schweiz und Süddeutschland. Von 1898 bis 1924 war er Professor für Religiöse Malerei an der Münchner Kunstakademie. König Ludwig III. verlieh ihm 1914 das Ritterkreuz des Verdienstordens der Bayerischen Krone.
Carl Martin von Feuerstein
Geburtsschein
09.10.1880, Barr
Kontext: Geburtsschein Inhalt: Vom Bürgermeister der Stadt Barr ausgestellter Geburtsschein für den Künstler Carl Martin von Feuerstein, mit Informationen zu seinen Eltern. Maße: Das Blatt misst ca. 33 x 21 cm. Zustand: Das Dokument in Druckschrift, die Eintragungen in brauner Tinte, gut lesbar und erhalten. Der Bogen mehrfach gefalzt, in den Falzkanten und mittig eingerissen, leicht vergilbt und griffspurig, die untere linke Ecke großflächig ausgerissen, die Ränder angeschmutzt, in den Kanten bestoßen und angeschmutzt, punktuell stockfleckig, verso angeschmutzt und mit Bleistiftannotationen. Provenienz: Aus dem Berliner Kunsthandel erworben.