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Adolf Höfer (geboren 1869 in München, gestorben 1927 in Parsberg, Oberpfalz) war ein deutscher Maler, Illustrator und Graphiker. Er studierte Malerei an der Münchner Akademie der bildenden Künste, wo er die Malerkollegen traf, die sich 1899 zur Künstlervereinigung „Scholle“ zusammenfanden, um juryfrei im Münchner Glaspalast ausstellen zu können. Parallel dazu leistete er seinen Militärdienst bis zum Reserveoffizier. Obwohl er sich während seiner Ausbildung speziell mit der zeitgenössischen Freilichtmalerei befasst hatte, standen zunächst grafische Arbeiten für die 1896 in München gegründete Wochenschrift "Jugend" völlig im Vordergrund. Später machte er vor allem Werbegraphik. Gemäldeausstellungen der „Scholle“ beschickte er zwar, aber immer mit den gleichen Bildern. Erst 1906 kehrte er ganz zur Malerei zurück und wurde Lehrer an der Damenakademie des Münchner Künstlerinnenvereins e.V., was ihm ein regelmäßiges Einkommen sicherte. Er entwickelte seinen eigenen Malstil, zog mit seinen „Scholle“-Kollegen wie Leo Putz oder Edward Cucuel zum Malen aufs Land und stellte regelmäßig aus. Mit Ausbruch des ersten Weltkrieges meldete sich Höfer freiwillig zum Militär und wurde Etappenoffizier in Flandern. Die Damenakademie wurde 1920 geschlossen, die "Scholle" hatte sich 1911 aufgelöst, die Inflation zerstörte seine Ersparnisse. Der hochdepressive Künstler nahm sich 1927 das Leben.