Alfred Peter Abel (geboren 1879 in Leipzig, gestorben 1937 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler. Er absolvierte nach einer Forstlehre und einer abgebrochenen Lehre als Gärtner eine kaufmännische Ausbildung und arbeitete unter anderem als Gelegenheitsschauspieler in Mittweida. Nach einem Studium des Kunstzeichnens an der Leipziger Kunstakademie folgte privater Schauspielunterricht. Seine erste Anstellung an einem Theater fand er in Luzern, gefolgt von weiteren Stationen an kleineren Bühnen, bis er 1904 auf Empfehlung von Rudolf Christians an das Deutsche Theater Berlin kam, wo er unter Max Reinhardt spielte. In dessen Film "Eine venezianische Nacht" gab er 1913 sein Debüt. Unter seinen zahlreichen Stummfilmrollen sind heute seine Rollen in den Werken von Friedrich Wilhelm Murnau und Fritz Lang am bekanntesten. Anders als manche seiner damaligen Filmschauspielkollegen zeichnete sich Abels Darstellung durch eine betont zurückhaltende Gestik aus, besonders in "Metropolis" (1927), wo er den hochmütigen Beherrscher der Stadt Joh Fredersen spielte, sticht das kontrastierend ins Auge. Abel drehte auch in Frankreich (Das Geld) sowie 1930 mit Alfred Hitchcock den Film "Mary", die deutsche Version von "Murder!". Abel wirkte außerdem als Regisseur und Produzent.