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Gudrun Hildebrandt

Max Jungnickel

Brief

Ort: Berlin

Datum: 21. Dezember 1925

Artikelnummer: KKS202600443

150,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
Stk

Inhalt

Brief der Schauspielerin und Tänzerin Gudrun Hildebrandt an Autor Max Jungnickel, in dem sie den von ihr verfassten Tanzroman "Steffi Walberg" übersendet und um Meinung bzw. Besprechung bittet.

Maße

Das Blatt misst ca. 29,5 x 23,0 cm.

Zustand

Die Schrift in schwarzer Tinte, sehr gut lesbar und erhalten. Der Bogen Fotobriefpapier mit gedrucktem Briefkopf, leicht vergilbt, griff- und falzspurig, ganz leicht angeschmutzt, vereinzelt blass stockfleckig, in den Kanten und Falzkanten bestoßen, hier stellenweise kleine Risse. Sonst in gutem Zustand.

Provenienz

Aus Berliner Privatbesitz.

Auguste Marie Gudrun Hildebrandt (geboren 1892 in Berlin, gestorben 1967 in Köln) war eine deutsche Tänzerin und Schauspielerin bei Bühne und Film. Sie stand schon als Kind auf Berliner Bühnen und erhielt bereits früh ihre künstlerische Ausbildung an der Schauspielschule des Königlichen Schauspielhauses Berlin. 1907 studierte sie an der von Max Reinhardt gegründeten Schauspielschule des Deutschen Theaters. Zu ihren Lehrern und Lehrerinnen gehörten Alexander Strakosch, Gertrud Eysoldt und Emil Milan. Als Tanz- und Vortragskünstlerin war Gudrun Hildebrandt bereits vor dem Ersten Weltkrieg im gesamten Reichsgebiet auf Reisen und galt als sehr aktive Gastspielkünstlerin, konzentrierte sich ausschließlich auf die Arbeit an Tanz- und Sprechbühnen, vor allem in Varietés und Kursälen aber auch in Stadt- und Hoftheatern. Kurz nach dem Ersten Weltkrieg gründete Hildebrandt ihre eigene Tanzschule in Berlin und kehrte sukzessive eigenen künstlerischen Aktivitäten auf der Bühne den Rücken zu. Stattdessen publizierte sie 1920 in Eigenverlag ein Buch mit dem Titel "Grammatik der Modernen Tänze". 1926 veröffentlichte die Künstlerin einen Roman mit autobiografischen Zügen unter dem Titel "Steffi Walborg, der Roman einer Tänzerin", außerdem zahlreiche Magazinartikel über den Tanz.

Max Jungnickel (geboren 1890 in Saxdorf, Kreis Liebenwerda, gestorben 1945 in Welun]) war ein deutscher Schriftsteller. Nach dem Besuch der Volksschule begann er 1904 eine Lehrerausbildung an der Präparandenanstalt in Delitzsch, von der er 1906 relegiert wurde. Jungnickel ging nach Berlin, wo er anfangs in ärmlichen Verhältnissen lebte. Er war Mitarbeiter einer Zeitschrift und hörte daneben an der Universität Vorlesungen bei dem Literaturwissenschaftler Erich Schmidt. Nach Kriegsende lebte Max Jungnickel wieder als freier Schriftsteller in Berlin. Er war Verfasser von Romanen, Erzählungen, Novellen, Skizzen, Theaterstücken und Gedichten sowie Essays. Seine Werke tragen häufig märchenhafte Züge und sind stark beeinflusst von der deutschen Romantik und den dänischen Autoren Hans Christian Andersen und Jens Peter Jacobsen.

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