Startseite: Dokumente
Nutzen Sie die Filtermöglichkeiten, um die Auswahl einzugrenzen.
Gerne beraten wir Sie oder beantworten Fragen. Dafür können Sie jederzeit Kontakt zu uns aufnehmen.
Heinrich Wilhelm Krausnick
Heinrich Wilhelm Krausnick (1797 in Potsdam, gestorben 1882 in Berlin) war ein deutscher Jurist und Oberbürgermeister von Berlin. Ab 1816 studierte er Rechtswissenschaften an der Berliner Universität. Nach dem Studium war er als Assessor und Justizrat am Stadtgericht Berlin tätig. 1826 erhielt Krausnick eine Stelle am Oberlandesgericht Breslau, 1830 kehrte er nach Berlin zurück und war dann am preußischen Kammergericht in Berlin tätig. 1831 wurde er ins Preußische Justizministerium berufen. Krausnick wurde 1834 als Nachfolger von Friedrich von Bärensprung zum Oberbürgermeister von Berlin gewählt. Am 31. März 1848 wurde er bei den Wahlen zur Berliner Stadtverordnetenversammlung im Zuge der Deutschen Revolution 1848/1849 abgewählt, kam jedoch 1850 noch einmal für zwölf Jahre in das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt. Mit der Amtszeit von 1834 bis 1849 (mit einer Unterbrechung von zwei Jahren) war Krausnick der bis dahin dienstälteste Oberbürgermeister der Stadt Berlin. Er war 1865 zusammen mit Julius Beer und Ferdinand Meyer Mitbegründer des Vereins für die Geschichte Berlins.
Andreas August Kehlitz
Heinrich Wilhelm Krausnick
Andreas August Kehlitz
Bürgerbrief
31. März 1847, Berlin
Kontext: Bürgerbrief Inhalt: Der Schlosser Andreas August Kehlitz bekommt 1847 den Berliner Bürgerbrief, Unterzeichner ist Oberbürgermeister Heinrich Wilhelm Krausnick. Beigegeben ist ein Erklärungsbogen zur Erlangung der Berliner Bürgerrechte aus em Jahr 1843. Maße: Das Blatt misst ca. 37 x 24 cm. Zustand: Die Schrift gedruckt, die Aktenvermerke, Namen des Betreffenden und der Unterzeichner in brauner Tinte, gut lesbar und erhalten, recto oben links mit Stempel und Blindstempel, unten mittig mit Prägestempel der Stadt Berlin. Der Doppelbogen mehrfach gefalzt, vergilbt, griffspurig, stockfleckig, in den Rändern knick- und quetschfaltig, die Kanten und Falzkanten berieben, bestoßen, angeschmutzt, hier kleinere Einrisse, in den Falzkanten kleine Löchlein, verso angeschmutzt und mit Bleistiftannotation. Dem Alter entsprechend gut.. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.